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Um die Zukunft der Landwirtschaft in NRW ging es bei der Diskussion auf dem Betrieb von Max Freiherr von Elverfeldt (2. v.l.). Mit dabei waren (v.l.) Michael Seeger, Vorsitzender Kreisbauernschaft Kleve, Stephan Wolters (CDU), Wilhelm Hellmanns, Vorsitzender Kreisbauernschaft Geldern, und Stefan Rouenhoff MdB (nicht im Bild). Foto: David Steffen

Die Zukunft im Blick

Auf dem Gutsbetrieb Kalbeck in Weeze konnten die Kreisbauernschaften Geldern und Kleve und der Hausherr Max Freiherr von Elverfeldt am Freitag der Vorwoche annähernd 40 Landwirtinnen und Landwirte zu einer Diskussion mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff und dem Landtagskandidaten Stephan Wolters begrüßen. Im Rahmen der Veranstaltung ging es um viele Themenbereiche, die die Zukunft der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen betreffen. Vonseiten der Landwirte wurden durch die Kreisvorsitzenden Wilhelm Hellmanns und Michael Seegers die bedrohte Weidehaltung durch den Wolf, die schwierige Lage der Schweinehalter und die neuen Regelungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) thematisiert. Stefan Rouenhoff und Stephan Wolters legten dann weitere Schwerpunkte auf die in der aktuellen Zeit sich als sehr bedeutsam he­­rausstellende Ernährungssicherheit, die durch die Landwirte garantiert wird, sowie die Frage des immer stärker zunehmenden Flächenverbrauchs, der gerade auch wieder durch die aktuellen Diskussionen zum Ausbau der erneuerbaren Energien angefacht wird. So müsse bei der sich stellenden Frage des Netzausbaus dann auch das Thema einer wiederkehrenden Vergütung für die Inanspruchnahme von Grundstücksflächen thematisiert werden. Abgerundet wurde die Diskussion auch mit einem Blick auf die Bildungspolitik, wonach sich alle Beteiligten einig waren, dass das Bild der Landwirtschaft beispielsweise in Schulbüchern noch immer sehr stark romantisiert wird und mit der heutigen Zeit nicht mehr viel zu tun hat.
Die rege Diskussion unter den Teilnehmern zeigte, dass wichtige Fragestellungen für die Zukunft der Landwirtschaft angesprochen wurden, und insofern waren sich alle Beteiligten einig, dass der Austausch weiter intensiviert werden muss.


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