Landwirte informierten beim Stadtfest

28.09.2017

Trotz teilweise unbeständigen Wetters drängten sich wieder zahlreiche Besucher am 17. September auf dem Stadtfest in Düren.

Die Kreisbauernschaft Düren nutzte das Stadtfest wieder zur Information (v.l.n.r.): Paul-Eugen Kügelgen, Peter Hahn, Josef Bellartz, Erich Gussen, Guido Krabbel und Anna-Maria Krabbel.

Ein moderner Ackerschlepper war der Blickfang und bot Gelegenheit, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Fotos: Michael Niesen

Dort informierten auch die Landwirte der Kreisbauernschaft Düren und gaben im Rahmen ihres Informationsstandes einen Einblick in die modernen Produktions- und Ernteverfahren. Dank der Firma Willi Becker Landmaschinen GmbH & Co. KG aus Düren konnte ein moderner Ackerschlepper nebst Anbaugerät präsentiert werden, der den Besuchern anschaulich verdeutlichte, dass auch die Landwirtschaft – entgegen dem oftmals in vielen Köpfen noch vorherrschenden Bild – zwischenzeitlich mit modernster und innovativer Technik auf den Äckern unterwegs ist.

Die Verköstigung von Zuckerrüben lockte darüber hi­naus auch wieder viele Kinder an den Informationsstand, die den süßen Geschmack der Rüben vielfach zum ersten Mal erlebten. „Wir wollen mit unserer Präsentation den Verbrauchern die heimische Landwirtschaft wieder näherbringen und hierbei zugleich ein realistisches Bild vermitteln von dem, was wir tun“, betont Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Düren, die Zielrichtung des Informationsstandes. „Wir sind wie andere Berufsgruppen ein Teil der modernen Gesellschaft und garantieren nicht zuletzt durch unsere modernen Produktionsstandards den Verbrauchern mit unseren Erzeugnissen die höchste Qualität aus der Region“, fasst der Vorsitzende die Botschaft zusammen, die er und weitere Berufskollegen beim Stadtfest in zahlreichen aufklärenden Gesprächen mit interessierten Besuchern vermittelten. Insgesamt zog man aus Sicht der Kreisbauernschaft ein positives Fazit, ist doch die unmittelbare Kommunikation mit dem Verbraucher immer noch das beste Mittel, um der Entwicklung einer sich zunehmend von der Landwirtschaft entfernenden Gesellschaft entgegenzutreten.