Erntedankfrühstück in Geldern

06.10.2016

Der Landgasthof Luyven in Geldern-Lüllingen bot den perfekten Rahmen für das diesjährige gemeinsame Erntedankfrühstück der Kreisbauernschaften Geldern und Kleve.

Zeigten der Landwirtschaft ihre Wertschätzung (v.l.n.r.): Sven Kaiser, Hubertina Croonenbroek, Heinz Lax, Eva Kähler-Theuerkauf und Josef Peters.

Erntedankfrühstück der Kreisbauernschaften Geldern und Kleve: Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Berufsstand waren der Einladung nach Geldern-Lüllingen gefolgt. Fotos: David Michalowski

Neben der Landtagsabgeordneten, Margret Voßeler, konnte der Kreisvorsitzende aus Kleve, Josef Peters, die stellvertretende Landrätin des Kreises Kleve, Hubertina Croonenbroek, sowie den neuen Bürgermeister der Stadt Geldern, Sven Kaiser, begrüßen. Einen herzlichen Gruß richtete Peters auch an die Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen, Eva Kähler-Theuerkauf.

Die stellvertretende Landrätin Hubertina Croonenbroek bestätigte in ihren Begrüßungsworten das gute Zusammenwirken mit den Vertretern der Landwirtschaft im Kreis Kleve. Die Landwirtschaft sei nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Kreis Kleve. Bürgermeister Sven Kaiser betonte in seinem Grußwort ebenfalls die enge Verknüpfung seiner Stadt mit der Landwirtschaft. Insbesondere habe er Verständnis dafür, dass das geltende Bauplanungsrecht von den Landwirten bei Realisierung ihrer Bauvorhaben als Verhinderunsgesetzgebung empfunden werde. In Problemfällen bot er den Landwirten seine persönliche Hilfe an. Eva Kähler-Theuerkauf als Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW bekräftigte die gute Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsverbänden.

Zu Beginn seiner Rede zum Erntedank machte der Kreisvorsitzende aus Geldern, Heinz Lax, deutlich: „Die Starkregenereignisse dieses Frühsommers haben uns erneut bewusst gemacht, dass trotz professioneller Produktionstechnik die Landwirtschaft im Wesentlichen weiterhin von Wind und Wetter abhängig ist.“ Die Stimmung der Landwirte sei vielerorts gedrückt. In vielen Produktbereichen habe man eine Talfahrt mit historischen Ausmaßen erleben müssen. Statt mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken, breite sich Existenzangst aus. Selbstbewusst erklärte Lax aber am Ende seiner Rede, was Landwirtschaft ist: „Ein wichtiger und unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft.“