Kleve und Geldern im Austausch mit CDU-Kreistagsfraktion

20.07.2017

Landwirtschaft trifft Politik: Die Spitzen der Kreisbauernschaften Kleve und Geldern trafen in der vergangenen Woche die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion im Ausschuss für Umwelt- und Strukturplanung des Kreises Kleve.

Landwirte der Kreisbauernschaften Kleve und Geldern diskutierten mit Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion. Foto: Kreisbauernschaft Kleve

Zunächst führte Max Freiherr von Elverfeldt-Ulm die Teilnehmer in die zuletzt stattgefundenen Koalitionsgespräche auf Landesebene ein, an welchen er persönlich teilnahm und mitarbeiten durfte. Stefan Rouenhoff, CDU-Bundestagskandidat für den Kreis Kleve, teilte mit, dass die Landwirtschaft im Kreis Kleve wieder einen höheren Stellenwert erhalten müsse, da sie einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren sei. Aktuelle Änderungen in der Aufstellungsphase des Regionalplans Düsseldorf konnten aus erster Hand besprochen werden, da Hans-Hugo Papen als Mitglied des Regionalrates anwesend war. Von Seiten der landwirtschaftlichen Vertreter wurde he­rausgestellt, dass die Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Kleve in den allermeisten Fällen als positiv zu betrachten ist. Als pro­blematisch werden jedoch weiterhin die zu langwierigen baurechtlichen Genehmigungsverfahren angesehen.

„Der immer weiter voranschreitende Flächenverbrauch, auch im Kreis Kleve, sowie die hieraus resultierenden Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sind für die Landwirte äußerst bedeutsam und wurden bemängelt“, betonte Josef Peters, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Kleve. „Hier muss auch auf Kreis- und Gemeindeebene ein Umdenken erfolgen“, forderte Wilhelm Hellmanns, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Geldern. Zusätzlich wurden weitere Gespräche über den Breitbandausbau und die zuletzt erfolgten Durchsuchungen der Steuerfahndung auf einigen Schweine haltenden Betrieben im Kreis Kleve geführt. Man einigte sich auf eine Fortsetzung und Vertiefung des Gesprächs in Kürze.