Minister auf dem Hebborner Hof

11.05.2017

Was bewegt die Landwirte im Rheinland? Darüber informierte sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag dieser Woche bei einer CDU-Veranstaltung auf dem Hebborner Hof von Peter Lautz in Bergisch Gladbach.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (4.v.l.), Peter Lautz (2.v.r.) und Rainer Deppe (3.v.l.) in Bergisch Gladbach. Foto: Stefan Rankenhohn

Diese stand unter dem Motto: „Landwirtschaft hat eine gute Zukunft – in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen“. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Fehler der Vergangenheit nicht fortzusetzen. Bürokratische Gesetze müssen vereinfacht werden“, betonte Schmidt. Es sei darüber hinaus wichtig, die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung wahrzunehmen.

Vor dem Hintergrund der Neugestaltung von Gesetzen sagte Peter Lautz, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Rhein. Berg: „Ein Mehr an Bürokratie führt zu Frust bei den Bauern.“ Bezüglich der Ausrichtung der Europäischen Agrarpolitik betonte der Kreisvorsitzende: „Die Landwirte dürfen nicht zum Spielball der Politik werden!“

„Spätestens seit der unsäglichen Kampagne der SPD-Bundesumweltministerin mit neu erfundenen und zugleich dümmlichen Anti-Bauern-Regeln ist jedem klar: die Land- und Forstwirtschaft ist zu einem der wichtigsten politischen Kampffelder geworden“, hieß es in der Ankündigung zu der CDU-Veranstaltung, zu der Georg Theunissen, Vorsitzender des CDU-Agrarausschusses des Rheinisch-Bergischen Kreises, und NRW-Landtagsabgeordneter Rainer Deppe eingeladen hatten. Auch in NRW hätten SPD und Grüne deutlich gemacht, dass sie diejenigen, die jeden Tag in und mit der Natur arbeiten, eher als Gegner betrachteten, anstatt sie als Verbündete zu gewinnen.