Schulze Föcking in Lindlar

09.11.2017

Rund 300 Landwirte sowie weitere Interessierte folgten der Einladung der CDU-Agrarausschüsse des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking auf dem Betriebsgelände des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens Patrick Blumberg.

Diskutierten heiß (v.l.n.r.): Hans-Georg Theunissen, Dr. Georg Ludwig, Bürgermeister der Gemeinde Lindlar, Herbert Gräf, Christina Schulze Föcking MdL, Dr. Carsten Brodesser, Peter Lautz und Patrick Blumberg. Fotos: Stefan Rankenhohn

Die Ministerin referierte dabei zum Themenbereich „Landwirtschaft im Brennpunkt – wohin geht der Weg?“. Sie forderte, die bürokratischen Beschränkungen für die Landwirte zurückzuschrauben und die Arbeitsgrundlage der bäuerlichen Familien durch eine erhebliche Eindämmung des Flächenverbrauchs zu erhalten. Zudem ging sie auf die Einschränkungen ein, insbesondere für die bergischen Milchviehbetriebe, die aus der mittlerweile für verfassungswidrig erklärten JGS-Anlagenverordnung entstehen.

Schulze Föcking warnte vor den erheblichen Auswirkungen, die sich durch die Afrikanische Schweinepest für Nordrhein-Westfalen, aber auch ganz Deutschland ergeben können. In diesem Zusammenhang hob sie die Bedeutung einer Reform des durch die letzte Landesregierung erlassenen Landesjagdgesetzes hervor. Wiederholt forderte sie, dass die Arbeit der Landwirte und deren Ansehen in der Öffentlichkeit mehr Bedeutung erlangen müssten. Sie ermutigte die Anwesenden dazu, die hervorragenden Leistungen der bäuerlichen Familien der Bevölkerung zu vermitteln. Wichtig sei, dass man mit- und nicht überei­nan­der rede, so Schulze Föcking abschließend.