Erntekorb für den Oberbürgermeister

12.10.2017

Anlässlich des Erntedankfestes überreicht die Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte traditionell den Erntekorb an ein Stadtoberhaupt der vier kreisfreien Großstädte Duisburg, Essen, Mülheim oder Oberhausen.

Der Oberbürgermeister Daniel Schranz, umrahmt von den Vertretern der Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte (v.l.n.r.): Betriebsleiter-Ehepaar Christoph und Barbara Köster, Daniel Schranz, Vorstandsmitglied Hermann Hagedorn, Kreislandwirt Bernd Kneer, Kreisvorsitzender Christoph Ridder, Kreisstellenleiterin Ursula Jandel und Jürgen Rademacher, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Oberhausen. Foto: Marcel Terhardt

Turnusgemäß war dies in diesem Jahr die Stadt Oberhausen. Am Montag nahm Oberbürgermeister Daniel Schranz den durch die Ortsbauernschaft Oberhausen prall gefüllten Erntekorb vom Vorsitzenden der Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte, Christoph Ridder, entgegen. Für Daniel Schranz war der Termin eine Premiere – er hat das Amt in Oberhausen erst vor zwei Jahren übernommen. Bei einem feierlichen Empfang auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Christoph Köster wurde gemeinsam mit der Ortsbauernschaft Oberhausen die Gelegenheit zum intensiven Gedankenaustausch mit dem Oberbürgermeister genutzt.

Neben verschiedenen überregionalen Maßnahmen wie der Betuve-Linie, dem Emscherumbau sowie verschiedenen regionalen Baumaßnahmen und damit einhergehenden Kompensationsmaßnahmen würden wichtige Produktionsflächen oft unwiederbringlich vernichtet. Weiter wurde unter anderem auf die Bedeutung der Produktion von Nahrungsmitteln durch die Landwirtschaft vor Ort und auch durch Freizeitnutzung entstehenden Druck auf die Landwirtschaft hingewiesen. Anlässlich des Gesprächs nutzten die Vertreter der Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte und der Ortsbauernschaft Oberhausen die Gelegenheit und vereinbarten mit dem Oberbürgermeister weitere Gespräche, um die landwirtschaftlichen Themen weiter verfolgen und vertiefen zu können.