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Gute Resonanz: Insgesamt 130 Teilnehmer waren den beiden Winterversammlungen der Kreisbauernschaft Kleve zugeschaltet. Foto: David Steffen

Landschaftsplan, GAP & Co.

Digitale Winterveranstaltungen der Kreisbauernschaft Kleve
Die Kreisbauernschaft Kleve hat auch in diesem Jahr ihre Winterveranstaltungen coronabedingt digital durchgeführt. Der Kreisvorsitzende Michael Seegers konnte an den zwei Terminen 130 Teilnehmer begrüßen. Zunächst machte Seegers einige Ausführungen zur agrarpolitischen Lage und den vor Ort im Kreis Kleve anstehenden Planungsverfahren und Problemen in der Bewirtschaftung, insbesondere aufgrund der neuen Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Auf beiden Veranstaltungen berichtete Dr. Bernd Lüttgens, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, über die Vorgaben der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2023. Kreisgeschäftsführer David Steffen referierte zum aktuellen Stand des zurzeit in Aufstellung befindlichen Landschaftsplans Emmerich-Kleve sowie der von der Kreisbauernschaft durchgeführten Klageverfahren in der Düffel zu den Flurbereinigungsverfahren Düffel I und Düffel II. Das derzeit anhängige Klageverfahren gegen Düffel II wird vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster verhandelt. Das Gericht hat in einer ersten Erörterung klargestellt, dass es derzeitig noch keine Entscheidung treffen kann und einige Argumente für, aber auch gegen die Rechtmäßigkeit des Flurbereinigungsverfahrens sprechen. Eine endgültige Entscheidung steht aus. Darüber hi­­naus berichtete der Geschäftsführer der Kammerkreisstellen in Kleve, Dr. Franz-Josef Stork, zusammen mit dem neuen Biodiversitätsberater, Johannes Englisch, über die Beratungsmöglichkeiten der Landwirte im Bereich Biodiversität und über aktuelle Zahlen, beispielsweise zu den Nährstoffimporten des Kreises Kleve, die eine eindeutig rückläufige Tendenz erkennen lassen. „Die hohe Resonanz der Teilnehmer zeigt uns, dass wir die Themen richtig gesetzt haben. Dennoch freue ich mich da­­rauf, im Jahre 2023 hoffentlich wieder zu Präsenzveranstaltungen zurückzukommen“, so der Kreisvorsitzende Seegers abschließend.


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