Heimisches Rapsöl bevorzugen

13.09.2017
Der Raps ist jetzt im Rheinland ausgesät. Keine Fruchtart beschert uns im Frühjahr so goldgelbe Farben wie der Raps. Doch hinter der schönen Blüte steckt noch viel mehr, als man denkt.

Foto: Andrea Hornfischer

Nicht umsonst rät auch der Umweltverband „World Wide Fund for Nature“ (WWF) dazu, den Fokus auf Pflanzenöle aus heimischer Erzeugung zu legen.

Dies berichtet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und beruft sich dabei auf Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Der WWF Deutschland hatte im vergangen Jahr eine Studie des Agrarforschungsinstitutes agripol vorgelegt. „Wo immer möglich“ solle statt importiertem Palmöl heimisch erzeugtes Öl verwendet werden. Diesem stimmt der RLV zu. Nach Angaben der Studie sollen sich so circa 1 Mio. t des deutschen Palmölimportes durch 1,8 Mio. t Pflanzenöl aus heimischer Produktion ersetzen lassen.

In Sachen Ölproduktion ist das Rheinland gut aufgestellt. Bedeutendste Pflanze ist hierbei der Raps. Doch die schöne gelb blühende Pflanze kann noch viel mehr, so der RLV. Mit dem Anbau von Raps wird die Fruchtfolge erweitert, er steht von August bis Juli auf den Feldern und schützt die Böden dadurch vor Erosion durch Wind und Wasser.

Durch das Pressen der Rapssaat entsteht Öl und Rapsschrot, der als Futtermittel dient. Aufgrund seines Fettsäuremusters ist Rapsöl besonders gesund und als Speiseöl sehr beliebt.  Wie der RLV berichtet, wird es auch als Rohstoff zur Biodieselproduktion eingesetzt. Gerade mit dem Ziel des Klimaschutzes ist der Raps eine unheimlich wichtige Kulturpflanze, so der RLV.


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