Rote, violette, gelbe und orange Möhren wachsen im Rheinland

09.08.2017
Möhren werden auch Karotten, Gelbe Rübe oder Mohrrübe genannt. Es gibt sie in rot, violett, gelb und orange und in vielen unterschiedlichen Geschmäckern. Frühe Sorten werden bereits ab Februar ausgesät und späte Sorten bis Ende Mai.

Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, hat die Haupterntesaison Anfang Juli begonnen und noch bis zum nächsten Jahr im April können frische Möhren geerntet werden.

Möhren werden nach Bedarf geerntet und lassen sich gut einlagern, so der RLV. Besonders die Herbstsorten. In der Fruchtfolge sollte mindestens drei Jahre keine verwandte Kultur aus der Familie der Doldenblütler, zum Beispiel Petersilie oder Sellerie, auf demselben Boden angebaut werden.

Möhren werden in ganz Deutschland auf circa 9 650 ha angebaut. Nordrhein-Westfalen ist das größte Anbaugebiet. Im Rheinland werden sie auf rund 1400 ha angebaut. Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sind ebenfalls wichtige Anbaugebiete. 2015 wurden in Deutschland 527 000 t Möhren geerntet.

Möhren haben wenige Kalorien, aber viele Mineral- sowie Ballaststoffe. Der Ballaststoff Pektin fördert die Verdauung. Auch darüber hinaus ist Möhren essen gesund: Das enthaltene Vitamin A wirkt sich in Verbindung mit Fetten positiv auf das Sehvermögen aus. Zudem haben sie einen hohen Carotingehalt, was unter anderem die Lungenfunktion im Alter verbessert. Und: Die Folsäure in Möhren verbessert die Denkfähigkeit und das Erinnerungsvermögen.


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