Spitzkohl - der Name ist Programm

17.05.2017
Spitzenmäßig, Spitzenreiter, einsame Spitze – zu der unscheinbaren Kohlart fallen einem viele Synonyme ein. Doch eins steht fest: Spitzkohl wird oft unterschätzt, berichtet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Spitzkohl ist die früheste Kohlart auf dem heimischen Gemüsemarkt, da die Ernte bereits im April beginnt. Bis November wird die Kohlart geerntet, um dann in unseren Küchen zu landen. Das geht auf vielen verschiedenen Weisen: roh, gedünstet, gekocht, geschmort und gebraten, egal ob als Beilage oder in Suppen. Spitzkohl wird laut RLV für seinen Geschmack geschätzt, da er feiner und zarter schmeckt als herkömmliche Kohlsorten. Und gleichzeitig tut man sogar etwas für seine Gesundheit: In dem Gemüse sind die Vitamine B, C und E sowie bioaktive Substanzen, wie Flavonoide, Sulfide und Carotinoide enthalten. Allerdings sollte man Spitzkohl nicht zu lange kochen oder aufwärmen, denn dann verliert er sein leckeres Aroma.

Die Pflanze benötigt sonnige Standorte und nährstoffreiche Böden mit gutem Wasserhaltevermögen, erklärt der RLV. In Deutschland werden auf circa 500 ha Spitzkohl angebaut, dabei entstehen jährlich rund 10 000 t.


Weitere Themen

17.01.2018

15. Rheinischer Direktvermarktertag auf dem Biohof Bursch

Vortragsveranstaltung für Direktvermarkter am 27. Februar in Bornheim
mehr dazu
17.01.2018

Grünkohl - ein Trendgemüse

(RLV) Es ist Grünkohlzeit! Noch bis in den März hat das Kohlgemüse mit den krausen Blättern Hochsaison, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).
mehr dazu
17.01.2018

Chinakohl - knackig und gesund

(RLV) Auch in den Wintermonaten bieten die rheinischen Gemüseerzeuger knackigen Chinakohl an. Das ursprünglich aus Asien stammende Gemüse wird in Kühlräumen gelagert und stets frisch aufbereitet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.
mehr dazu