Winterportulak - ein kaum bekanntes Gemüse

06.01.2016
Winterportulak – auch Postelein genannt – hat jetzt Saison. Dies berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.

Foto: Margret Klose

Das nur selten angebaute Gemüse wird vor allem als Salat verzehrt. Dafür werden die zarten Blätter und Stängel dicht über der Erde abgeschnitten. Wird nicht zu tief geschnitten, kann mehrfach geerntet werden.

Winterportulak schmeckt ähnlich wie Feldsalat. Er ist sehr frosthart und kann deshalb auch nach Kälteperioden immer wieder frisch geerntet werden. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Nordamerika. Da die Samen Temperaturen unter 12°C für die Keimung brauchen, werden sie erst ab etwa September ausgesät. Aus diesem Grund zählt der Postelein zu den absoluten Wintergemüsearten.

Verwendet werden die oberirdischen Pflanzenteile in der Regel als Zutat für einen gemischten Salat. Es ist aber durchaus auch möglich, das Gemüse zu kochen und ähnlich wie Spinat zuzubereiten. Der Verzehr von Winterportulak ist durchaus sehr empfehlenswert. Die Blätter enthalten Vitamin C, Magnesium, Calcium und Eisen.

Ähnlich wie andere Gemüsearten, die auch als Salat verzehrt werden, sollte auch der Winterportulak möglichst frisch verzehrt werden. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch oder in einen Folienbeutel hält er sich wenige Tage im Kühlschrank frisch. Eine längerfristige Lagerung ist nicht möglich. Deshalb sollte nach Möglichkeit immer nur eine kleine Menge eingekauft werden.


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