Rheinische Champignons sind beliebt

31.01.2018
Verbraucher legen beim Einkauf frischer Pilze immer größeren Wert auf eine regionale Herkunft. Dies freut die rheinischen Pilzerzeuger, die von einer gestiegenen Nachfrage profitieren können. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Foto: Sabine Weis

Da Pilze möglichst frisch verwendet werden sollen, kommt es den Verbrauchern an Rhein und Ruhr entgegen, dass sich am Niederrhein ein Zentrum des deutschen Champignonanbaus befindet. Die Verbraucher können so Pilze genießen, die keine weiten Transportwege zurücklegen mussten. Generell nimmt der Verbrauch von frischen Champignons ständig zu. Ein wesentlicher Grund liegt sicherlich in den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. In Suppen und Soßen, als Beilage zu Fleisch oder Fisch, roh im Salat oder vom Grill: Champignons passen zu fast allem und sind vor allem auch schnell zubereitet. Denn sie müssen nicht geschält werden. Lediglich der Stiel sollte neu angeschnitten werden.

Auf keinen Fall sollten frische Champignons gewaschen werden, da sie sich ansonsten voll Wasser saugen. Beim Braten oder Dünsten werden die Pilze dann zäh.

Wer frische Champignons kauft, sollte darauf achten, dass die Kühlkette möglichst nicht unterbrochen wird und die Pilze schnell verarbeitet werden. Sie sollten maximal zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Champignons sind reich an Kalium, Vitamin D, Niacin, Riboflavin und Biotin. Von daher ist der Verzehr von Champignons ein gesunder Genuss, zumal sie auch kalorienarm sind.

Besonders beliebt bei den Verbrauchern sind braune Champignons. Ihnen wird ein etwas intensiverer Geschmack als den weißen Verwandten nachgesagt. Von der Verwendung her sind beide Sorten gleich zu behandeln.

Wer einmal zu viele Pilze eingekauft hat, kann diese auch nach dem Putzen und Schneiden roh einfrieren. Die noch gefrorenen Pilze können dann später in einem Topf oder einer Pfanne gebraten werden.


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