Bitte klicken Sie hier, falls der Newsletter nicht korrekt dargestellt wird.  

Landwirtschaftsverbände drängen auf steuerliche Erleichterungen für Tierhalter

07.08.2015

Angesichts der Besorgnis erregenden Situation für Milcherzeuger und Schweinehalter in Nordrhein-Westfalen drängen die beiden Landwirtschaftsverbände auf steuerliche Erleichterungen für die Betriebe.

Wie die Präsidenten der beiden Verbände in einem gemeinsamen Schreiben an NRW-Finanzminister Walter-Borjans darlegen, gelte es, den Betrieben im verbleibenden Jahr auch durch steuerliche Möglichkeiten „Luft“ zu verschaffen und den betroffenen Tierhaltern zur Vermeidung unbilliger Härten entgegenzukommen. Hierzu zähle etwa eine unbürokratische und zügige Bearbeitung von Anträgen auf Herabsetzung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer und von Anträgen auf Stundung fälliger oder fällig werdender Steuern. Außerdem plädieren die Verbände dafür, auf die Erhebung von Stundungszinsen und auf Sicherheitsleistungen zu verzichten. Die beiden Präsidenten erinnerten den Minister in diesem Zusammenhang auch an die vom Bauernverband seit Jahren geforderte Möglichkeit einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage. Gerade in diesen schweren Zeiten hätte eine Ausgleichsrücklage Milcherzeugern und Schweinehaltern geholfen und deren Liquidität gestärkt. Leider, so die Präsidenten, sei diese wichtige flankierende Maßnahme der deutschen Landwirtschaft bisher nicht ermöglicht worden.



Abbestellen