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Gülle ist wertvoller Dünger!

03.02.2016

Geruchsbelästigungen durch organische Dünger sind nicht zu vermeiden --- Wenn das Wetter wieder besser wird, die Böden wieder befahrbar sind, bringen die rheinischen Landwirte wieder Gülle, Wirtschaftsdünger, aus – zum Nachteil der Nasen der Bevölkerung.

Foto: Kirsten Engel

Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin und wirbt bei den Verbrauchern um Verständnis.

Was den Landwirten helfe, teuren Mineraldünger zu sparen und dem optimalen Pflanzenwachstum diene, ärgere häufig den nichtlandwirtschaftlichen Mitbürger. Dieser rümpfe „verschnupft“ die Nase, da Harn und Kot unserer Nutztiere nun mal ihren arteigenen Geruch hätten, so der RLV.

Allerdings sei auch den Landwirten keinesfalls daran gelegen, dass organischer Dünger stinkt, betont der Verband. Die Landwirte unternähmen alles, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden. Denn Luftemissionen bedeuteten auch Nährstoffverluste, so der RLV. Darum werde heute der „Nachlass“ der Tiere möglichst direkt per Schleppschläuche oder „Gülledrill“ direkt an oder in den Boden gebracht. Und auf noch nicht bestellten Äckern erfolge zudem eine rasche Einarbeitung in den Boden. Ganz vermeiden könne man den Geruch aber trotzdem nicht.

Der RLV bittet daher um Verständnis bei den Nichtlandwirten, wenn´s stinkt. Denn die Ausbringung von natürlichem Wirtschaftsdünger sei unbedingt notwendig, da ein erheblicher Teil des Nährstoffbedarfs unserer Kulturpflanzen dadurch abgedeckt und ein natürlicher Kreislauf geschlossen werde.



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