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Landwirtschaft im Rheinland ist vielfältig

02.03.2016

Groß oder klein ist keine geeignete Kategorie, landwirtschaftliche Betriebe zu bewerten --- Ob Ackerbau oder Viehhaltung, ob Gartenbau oder Forstwirtschaft, ob Haupt- oder Nebenerwerb, ob konventionelle oder ökologische Produktion, ob Direktvermarktung oder Genossenschaftsabsatz: Die landwirtschaftlichen Strukturen im Rheinland sind vielfältig.

Foto: Kirsten Engel

Nach Ansicht des Rheinischen Landwirtschaft-Verbandes (RLV) sind alle Bauernfamilien bestrebt, durch ihre Arbeit in und mit der Natur für sich und ihre Familien ein angemessenes Einkommen zu erwirtschaften und dies mit den Prinzipien einer nachhaltigen Landbewirtschaftung zu verbinden.

Das rheinische Verbandsgebiet mit seinen vielfältigen naturräumlichen Regionen und seiner besonderen Exposition zu den Städten und Metropolen der Rheinschiene, zeichne sich durch ein breit gefächertes Spektrum landwirtschaftlicher Betriebe aus, stellt der RLV fest und betont, dass dies in ganz besonderer Weise auch auf die Betriebsgröße zutreffe. Groß oder klein sei deshalb nicht die geeignete Kategorie, landwirtschaftliche Betriebe einzuteilen oder zu bewerten.

Gerade was die Frage der Betriebsgröße angehe, gelte es, eine besondere Sensibilität und Aufmerksamkeit an den Tag zu legen, stellt der RLV klar und nennt dazu zwei Zahlen: Ein Drittel der Bauernfamilien wirtschafte auf Höfen mit einer Fläche von weniger als 20 ha. Nahezu der gleiche Anteil an Betrieben sei mit Flächen von mehr als 50 ha ausgestattet. Der rheinische Durchschnittsbetrieb umfasse eine Flächengröße von rund 45 ha. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen sollte man sich nicht auf eine Diskussion darüber einzulassen, in welcher Betriebsgröße sich heutzutage die bestmögliche Form der Landwirtschaft verwirklichen lasse, so RLV.



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