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Kein Regional-Trend spürbar

03.11.2016

„Regional ist das neue Bio“ – Diesen Satz hört man mittlerweile öfter. Doch scheint er nicht überall zu gelten, berichtet der Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV). Laut Ergebnissen einer Markt-Studie der Bonner Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) würden gerade landwirtschaftliche Direktvermarkter nicht viel von diesem Trend bemerken.

Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, wurde die Direktvermarktung der Jahre 2012 bis 2015 analysiert. Wie der RLV berichtet, gab es 2012 noch 10,1 Mio. Haushalte, die Hofläden nutzen. In den drei Folgejahren reduzierte sich die Zahl auf 9,3 Mio. Haushalte.

Den Grund für diesen Rückgang sieht die AMI laut RLV-Angaben in der Sortimentserweiterung des Lebensmitteleinzelhandels. Die Läden kommen den Wünschen ihrer Verbraucher nach regionalen Produkten nach und bieten diese vermehrt an, erklärt der RLV. Gerade Kunden, die nur sporadisch nach regionalen Produkten greifen, nehmen deshalb nicht den Weg zum Direktvermarkter auf sich. Stammkunden hingegen lassen sich nach Angaben des Landvolk Pressedienstes nicht so schnell abwerben und bleiben ihren Direktvermarktern treu.



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