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Gefahr Wildunfall

09.11.2016

Berufsverkehr in der Dämmerung und Wildtiere – keine gute Kombination. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) berichtet, ist die Gefahr eines Wildunfalls im Herbst und Winter besonders groß. Gerade in der Morgen- und Abenddämmerung seien die Wildtiere am aktivsten und auf Nahrungssuche.

Der RLV rät dazu, bei der Fahrt an Feld- und Waldrändern besonders vorsichtig zu sein. Wenn man ein Tier am Straßenrand entdeckt gilt: Abbremsen, Abblenden und langsam vorbei fahren. Kurzes Hupen würde Tiere in der Regel auch verscheuchen. Bei einem Zusammenstoß, erklärt der RLV, das Lenkrad festhalten und eine Vollbremsung machen. Ausweichmanöver führen oft zu weitaus schlimmeren Unfällen.

Der Deutsche Jagdverband geht in seiner Wildunfall-Statistik aus 2014/15 von über 27 000 im Straßenverkehr getöteten Wildtieren (Reh-, Schwarz-, Rot- und Damwild) aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2015 2 580 Unfälle mit Personenschaden, die durch Wild auf der Fahrbahn verursacht wurden.



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