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Alles begann mit Lodenmänteln - Grüne Woche öffnet zum 82. Mal ihre Tore

11.01.2017

Als die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Ende des 19. Jahrhunderts ihre Wintertagungen in Berlin abhielt, bestimmten in auffälliger Weise eine Woche lang die grünen Lodenmäntel das Bild der Stadt. So entstand der Name „Die Grüne Woche“, wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt.

Zum 82. Mal findet vom 20. bis 29. Januar in den Messehallen unter dem Funkturm wieder Berlins traditionsreichste und besucherstärkste Messe, die Internationale Grüne Woche (IGW), statt. Die Messe Berlin erwartet mehr als 1 600 Aussteller aus rund 70 Ländern sowie über 400 000 Besucher. Partnerland auf der IGW ist diesmal Ungarn.

Die Grüne Woche entwickelte sich nach RLV-Angaben in den folgenden Jahren rasant. Doch sie ist nicht nur eine Leistungsshow der heimischen und internationalen Land- und Ernährungswirtschaft, sie ist und bleibt auch ein agrarpolitisches Forum. Die Tagungen reichen von lokalen Themen über die Europapolitik bis hin zu Fragen der globalen Ernährungssicherheit und des Klimaschutzes. Auch die rheinischen Landwirte werden hier mitdiskutieren. Die deutsche Landwirtschaft präsentiert sich dabei insbesondere auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2.

Die Internationale Grüne Woche zählt zu den traditionsreichsten Berliner Messen und zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland überhaupt. Keine andere internationale Ausstellung mit jährlich hunderttausenden von Besuchern fand häufiger in Deutschland statt als die Messe unter dem Berliner Funkturm. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse hat sich die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau entwickelt.



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