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Sauerkraut - typisch deutsch?

08.03.2017

Weltweit werden die Deutschen als Volk der „Sauerkrautesser“ gesehen. Dass dieses Klischee nicht stimmt, ist hierzulande kein Geheimnis. Aber nicht nur in Deutschland ist Sauerkraut sehr beliebt. So gehört es zum polnischen Nationalgericht, dem Bigos, einem Eintopf aus frischem Weißkohl, Sauerkraut und Fleisch, fest dazu.

Foto: Sabine Weis

Aber nicht nur unsere polnischen Nachbarn essen gerne Sauerkraut, auch in China gehört milchsauer vergorener Kohl – und nichts anderes ist Sauerkraut – fest zum Speiseplan. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Traditionell zählt das Rheinland zu einer der Hochburgen der Sauerkrautherstellung in Deutschland. Mehrere Verarbeiter mit Sitz im Rheinland beziehen große Weißkohlköpfe direkt von rheinischen Erzeugern. Die Köpfe werden in der Fabrik geputzt und anschließend wird der Strunk ausgebohrt. Danach werden die Kohlköpfe gehobelt und mit Salz vergoren. Während dies früher in fast jedem Haushalt mit viel Handarbeit verbunden war, übernehmen dies heute große Spezialbetriebe. Nach dem Gären wird das Sauerkraut in Dosen oder Folienbeutel abgefüllt und kann so lange gelagert werden. Dies ist auch für die Verbraucher ein Vorteil, denn die beliebte Gemüsebeilage kann sehr gut auf Vorrat eingekauft werden. Sollte einmal zu viel Sauerkraut zubereitet oder eingekauft worden sein, lässt es sich frisch oder gekocht gut einfrieren.

Sauerkraut besitzt einen hohen Vitamin C-Gehalt bei niedriger Kalorienzahl. Damit eignet sich das Gemüse sowohl zum Abspecken als auch zur Stärkung des Immunsystems.

Natürlich wird Sauerkraut oft mit deftigen Gerichten in Verbindung gebracht. Kassler, Eisbein und Haxen werden gerne zusammen mit Kartoffelpüree und Sauerkraut serviert. Es passt aber auch hervorragend zu gedünstetem Fischfilet oder bildet die Grundlage für Suppen und Aufläufe.



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