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Knollensellerie: Was ne tolle Knolle

29.03.2017

Nicht die Knollennase sondern der Knollensellerie, welcher auch als Wurzelsellerie oder Zeller bezeichnet wird, hat würziges Fruchtfleisch und einen dominanten Geschmack. Wegen dieses würzigen Aromas wird der Knollensellerie oft in Suppen oder auch Gulasch verarbeitet.

Er braucht nährstoffreiche Böden und liebt eine dauerhafte Feuchtigkeit, so der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Knollensellerie wird zu unterschiedlichen Jahreszeiten angebaut. Der Sellerie wird im März gepflanzt und im Mai werden schon die ersten jungen Sellerieknollen geerntet, obwohl die Haupternte erst im Juli anfängt und bis November andauert. Da der Knollensellerie sich laut dem RLV problemlos lagern lässt, ist dieser ganzjährig aus heimischem Anbau verfügbar.

Auf rund 1 500 ha wird in Deutschland Knollensellerie im Freiland angebaut und es werden circa 70 000 t geerntet. Nach RLV-Angaben liegen die beiden größten Anbaugebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Knollensellerie enthält die Vitamine B1, B2, B12, C und E sowie die Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Kalium und hat außerdem einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, die blutdrucksenkend und antibakteriell wirken. Es schützt den Magen und den Verdauungstrakt und schon die alten Ägypter haben Sellerie als Heilpflanze bei rheumatischen Beschwerden genutzt.



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