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RLV-Newsletter für Mitglieder - 12.05.2017

12.05.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,   hiermit möchten wir Sie mit dem RLV-Newsletter zu aktuellen Anlässen über Serviceangebote und wichtige agrarpolitische Hinweise informieren.   Mit freundlichen Grüßen Ihr Rheinischer Landwirtschafts-Verband

News

1. Milchsonderbeihilfe: Nachweis der Nichtsteigerung - Frist 14.06.2017

2. Schutz vor dem Wolf: Gemeinsame Verbändeerklärung

3. Fan werden: Der RLV hat einen Youtube-Kanal

4. Es gibt neue Foto-Motive auf www.die-rheinischen-bauern.de

5. Höfetouren: Bauern öffnen ihre Hoftore

6. LZ-Kommentar: Wählen gehen!

 

1. Milchsonderbeihilfe: Nachweis der Nichtsteigerung - Frist 14.06.2017

Milcherzeuger, die einen Antrag auf Milchsonderbeihilfe bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt haben, müssen bis zum 14. Juni 2017 die Nachweise über die Nichtsteigerung der Milchmenge für die zurückliegenden Monate Februar bis April unaufgefordert einreichen.

Nach Angaben der BLE ist hierfür das Formular "Nachweis über die Nichtsteigerung der Milchmenge“, das Antragsteller online unter www.ble.de/milchsonderbeihilfe finden können, vollständig auszufüllen, auszudrucken und mit den Anlagen per Post zu senden an die

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 511 – Milchsonderbeihilfe
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

Das Formular "Nachweis über die Nichtsteigerung der Milchmenge findet sich auch HIER.

Folgende Anlagen sind dem Formular, das nicht unterschrieben werden muss, beizufügen:

Kopien der Milchgeldabrechnungen für den Beibehaltungszeitraum (01. Februar bis 30. April 2017) oder eine Bestätigung der Molkerei über die Milchlieferungen im vorgenannten Zeitraum. Die Milchgeldabrechnungen und die Bestätigung des Erstankäufers müssen die gelieferte Kuhmilchmenge zwingend in Kilogramm ausweisen. Ferner müssen die Milchgeldabrechnungen und die Bestätigung der Molkerei mit dem Briefkopf der Molkerei erstellt und/oder mit Stempel und Unterschrift der Molkerei versehen sein.

bei Wechsel des Betriebsinhabers, Änderung der Rechtsform oder Änderung des Namens (Umbenennung) zwischen dem Tag der Antragstellung und 30. April 2017: Geeignete Nachweise für die Übereinstimmung des Betriebes mit demjenigen, auf dessen Namen die Milchgeldabrechnungen beziehungsweise die Bestätigung der Molkerei ausgestellt sind.

Geeignete Nachweise sind laut BLE zum Beispiel Hofübergabevertrag, Kaufvertrag oder Pachtvertrag, Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer GbR, Gesellschafterbeschluss zur Umbenennung der GbR oder Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer GbR, der den ursprünglichen Gesellschaftsvertrag ersetzt.

Das ausgefüllte Formular mit sämtlichen Anlagen muss bis zum 14. Juni 2017, 24:00 Uhr, bei der BLE auf dem Postweg eingegangen sein. Eine Eingangsbestätigung erhalten die Antragsteller nicht. Die Auszahlung der Beihilfe erfolgt ab Ende August bis Ende September 2017.

Sofern Antragsteller im Beibehaltungszeitraum doch mehr Milch angeliefert haben als im Bezugszeitraum (Februar bis April 2016), müssen sie dies laut Bundesanstalt der BLE mitteilen. In dem Schreiben sind die Vorgangsnummer und Kontaktdaten anzugeben. Die Mitteilung ist zwingend zu unterschreiben und kann per Post an obige Adresse oder per Fax an 0228/68453183 geschickt werden. Einen eventuell gezahlten Vorschuss fordert die BLE anschließend plus Zinsen zurück.

Als ergänzende Information findet sich HIER eine interessante Übersicht der BLE mit häufig gestellten Fragen zum Nachweis über die Nichtsteigerung, die Antragsteller ebenfalls auf der Internetseite der BLE finden können.

http://www.rlv.de/mitglieder/beitrag/detail/milchsonderbeihilfe-nachweis-der-nichtsteigerung-frist-14062017/

2. Schutz vor dem Wolf: Gemeinsame Verbändeerklärung

Aus Anlass der jüngsten Bund-Länder-Umweltministerkonferenz hat der Deutsche Bauernverband (DBV) zusammen mit fünf Fachverbänden aus den Bereichen Schaf-, Ziegen-, Rinder-, Pferde- und Wildtier-Haltung seine Sorge über die rasante Ausbreitung des Wolfes in Deutschland und die Gefährdung der Weidetierhaltung zum Ausdruck gebracht.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Verbände, dass der Schutz der Weidetierhaltung Kernanliegen des Naturschutzes werden muss. Gerade im Sinne des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Erhalts von Biotopen dürfe die Weidetierhaltung nicht dem Wolf als „Symboltier“ geopfert werden. Die Politik müsse eindeutig festlegen, ab welcher Tierzahl der Wolf in seinem Bestand gesichert sei. Benachbarte und sich vermischende Populationen dürften nicht getrennt erfasst und künstlich klein gerechnet werden.

Durch Wolfsrisse entstehende Schäden müssen den Weidetierhaltern umfassend und unbürokratisch erstattet werden; über den Tierwert hinaus sind alle Ertragsausfälle und Mehrkosten zu entschädigen, so die weitere Forderung der Verbände. Präventionsmaßnahmen wie die Errichtung wolfsabwehrender Zäune müssten einschließlich des zusätzlichen Arbeitsaufwandes einheitlich und vollumfänglich gefördert werden. Viele Standorte wie etwa Berg- und Küstengebiete könnten dennoch nicht sinnvoll durch Einzäunen vor dem Wolf geschützt werden. Die Umweltminister müssten daher Lösungen entwickeln, die auch ein konsequentes Bestandsmanagement beinhalten. Zudem müssten verhaltensauffällige Wölfe konsequent und schnell entnommen werden. Es gelte zu verhindern, dass der Wolf in die Nähe des Menschen gelockt und durch Spezialisierung auf Weidetiere praktisch zum Kulturfolger werde.

Der vollständige Wortlaut der gemeinsamen Verbändeerklärung findet sich HIER.

http://www.rlv.de/mitglieder/beitrag/detail/schutz-vor-dem-wolf-gemeinsame-verbaendeerklaerung/

3. Fan werden: Der RLV hat einen Youtube-Kanal

Werden Sie Fan vom Der RLV -Youtube-Kanal! Hier gibt es immer neue, unterhaltsame Videos rund um die Landwirtschaft zu sehen:

https://www.youtube.com/results?search_query=rheinsicher+landwirtschafsverband

4. Es gibt neue Foto-Motive auf www.die-rheinischen-bauern.de

5. Bauern öffnen ihre Hoftore

Zahlreiche Höfetouren und Tage des offenen Hofes im Rheinland

Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Herkunft und die Produktion der Lebensmittel. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, veranstalten die rheinischen Bauern im Rheinland mehrere Höfetouren und Tage des offenen Hofes.

Auf den jährlichen Höfetouren und Tagen des offenen Hofes im Rheinland gibt es nicht nur eine große Auswahl an regionalen Produkten, sondern auch zahlreiche Informationen rund um Landwirtschaft und Ernährung. Für die kleinen Besucher bieten die Bauernmärkte und Tage des offenen Hofes ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburgen, Streichelzoos und vielen Spielen an.

Bei den jährlichen Höfetouren haben Verbraucher die Möglichkeit, Höfe zu besichtigen und die rheinische Kulturlandschaft zu genießen. Die Radtouren führen an verschiedenen Höfen vorbei und bieten Programm für kleine und große Radler sowie viele Informationen zum Anfassen rund um das Thema Landwirtschaft.

Alle Termine finden Interessierte unter www.rlv.de/verbraucher/ Unter dem Stichpunkt „Tage des offenen Hofes“.

13.05.17 Big Challenge on Tour 2017 in Rees

11.06.17 Höfetour rund um Brüggen

18.06.17 Höfetour rund um Jüchen

24.06.17 Big Challenge in Winnekendonk

25.06.17 Höfetour rund um Uedem

02.07.17 Tour de Flur rund um Alpen und Rheinberg

www.rlv.de/verbraucher

6. LZ-Kommentar: Wählen gehen!

Paris, Kiel und am Sonntag Düsseldorf – diese Wahlen haben Einfluss und sind Prüfsteine für die kommende Bundestagswahl. Gerade die Menschen im ländlichen Raum sind aber zuvor auf Landesebene gefordert, soll die Entwicklung vorangehen. Das Credo für Sonntag heißt: Demokratie nutzen, wählen gehen!

http://www.lz-rheinland.de/nachricht/detail/19-richtungswahl-waehlen-gehen/



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