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Neue Agrar- und Umweltpolitik in NRW in guten Händen

30.06.2017

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) begrüßt die Entscheidung von Ministerpräsident Armin Laschet, Christina Schulze Föcking das Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zu übertragen. Die 40-jährige Landwirtin aus dem Kreis Steinfurt war als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in den vergangenen Jahren die politische Speerspitze in der Landwirtschafts- und Umweltpolitik auf Bundes- wie auf Landesebene.

RLV-Präsident Bernhard Conzen beglückwünschte die neue Ministerin. „Mit Ihrer hervorragenden Arbeit als führende Agrarexpertin Ihrer Fraktion haben Sie unter Beweis gestellt, für dieses Amt in besonderer Weise geeignet zu sein“, so Conzen in seinem Glückwunschschreiben.

Die rheinischen Bäuerinnen und Bauern vertrauten darauf, dass mit der neuen Ministerin der landwirtschaftliche Berufsstand die ihm zustehende gerechte Anerkennung für seine vielfältigen Leistungen zugunsten der Gesellschaft im Allgemeinen und der ländlichen Räume im Besonderen erfahre. Der von Christina Schulze Föcking maßgeblich gestaltete Koalitionsvertrag lasse erkennen, dass die neue Landesregierung auf eine nach vorne gerichtete Landwirtschaftspolitik setze. Erfolgsversprechend sei, das Ziel, die großen Herausforderungen in Tierhaltung, Biodiversität und Gewässerschutz in Kooperation mit den Flächennutzern zu lösen.

Die Landwirtschaft in NRW mit ihren vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen berge große Potentiale, so Conzen weiter. Damit sich diese entfalten könnten, bedürfe es einer Agrar-, Umwelt- und Naturschutzpolitik aus einem Guss. Gerade vor diesem Hintergrund begrüße der RLV den umfassenden inhaltlichen Zuschnitt des Ministeriums. Conzen betont, dass der Koalitionsvertrag aus Sicht der Landwirtschaft große Chancen bietet, das bewährte Kooperationsprinzip auszubauen. Er vertraue umso mehr darauf, dass die überzogene Anwendung von ordnungsrechtlichen Instrumenten in Gesetzen, Verordnungen und Erlassen der jüngeren Vergangenheit an den wesentlichen Stellen korrigiert werde. Zukünftig müsste wieder eine stärkere Orientierung an kooperativen Lösungen erfolgen. Diesen Weg würden die rheinischen Bauern gerne unterstützen, so der Präsident.



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