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Rheinische Weizenernte ist abgeschlossen

16.08.2017

Überall im Rheinland ist der Weizen jetzt geerntet. „Vergangene Woche standen nur noch 3 % des Weizens im Rheinland auf den Feldern. Die konnten jetzt bei den letzten Sonnenstunden geerntet werden“, so der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Foto: Andrea Hornfischer

Vielerorts lag noch Stroh auf den Feldern, das man aufgrund des Regens nicht einfahren konnte. Das habe leider an Qualität verloren. „Wenn man auf andere Regionen in Deutschland schaut, wo es teilweise viel zu starke Niederschläge gab, sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Trotz des aktuellen Regens war die Ernte von zu wenig Niederschlag geprägt“, zieht der RLV Bilanz. Diese Getreideernte war stark von der Trockenheit gezeichnet. „Jeder Niederschlag war nötig. Jeder Tropfen, der gefehlt hat, war bei der Ernte zu spüren“, betont der RLV.

Die Ernte im Rheinland ist sehr unterschiedlich ausgefallen – je nach Niederschlagsregion. Sie reicht von „schlechteste Ernte seit Jahren“ bis „zufriedenstellend“. In den niederschlagsärmeren Gebieten an den Rheinterrassen Köln, Düsseldorf, aber auch am Niederrein und in der Voreifel, lagen die Ernten aufgrund des Regendefizits nur bei 5 bis 7,5 t/ha. In anderen Gebieten mit mehr Regen gab es aber 10 t/ha. Die Qualität der Ernteware ist insgesamt gut.

In NRW werden auf circa 270 000 ha Winterweizen angebaut. Ungefähr ein Drittel davon, nämlich 92 000 ha stehen im Rheinland. Weizen ist in Deutschland die bedeutendste Getreideart.



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