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Im Winter: Die Vorratskammer des Landwirtes

29.01.2020

Wenn Landwirte eins richtig gut können, dann ist das Planen. Und das ist auch dringend nötig! Gerade im Winter zeigt sich, dass gute Vorbereitung alles ist. Draußen wächst nichts mehr und die Kühe bleiben im Stall.

Foto: Andrea Hornfischer

Doch trotzdem müssen sie natürlich optimal mit Futter versorgt werden, erklärt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Doch was frisst eine Kuh im Winter?

Rund 50 kg Futter braucht eine Kuh pro Tag. Da Kühe Pflanzenfresser sind, mögen sie es gerne grün und saftig, egal ob Gras, Klee, Heu oder Silage. Das Futter gewinnt der Landwirt das Jahr über auf seinen Flächen. Prinzipiell hat er hierbei zwei Möglichkeiten: Trocknen oder Silieren. Beim Trocknen von Weidegras entsteht Heu. Verständlicherweise ist man hierbei stark vom Wetter abhängig, denn ohne Sonne gibt es kein gutes Heu, erklärt der RLV.

Da einem der Sonnenschein nicht immer sicher ist und Heu alleine keine ausgewogene Fütterung garantiert, ergänzen die Landwirte ihre Vorratsräume um die sogenannte Silage. Hierfür werden frisch gemähtes Gras oder auch andere Pflanzen, wie zum Beispiel Mais, benutzt. Die Pflanzen werden nach der Ernte gehäckselt und in einem Silo mit Hilfe von Maschinen verdichtet. Anschließend wird die Masse mit einer Folie luftdicht abgedeckt. Den Rest der Arbeit erledigen dann laut RLV Milchsäurebakterien, die den im Substrat enthaltenen Zucker in Säure umwandeln und die Silage damit haltbar machen. Was für uns noch nicht richtig appetitlich klingt, ist bei den Kühen sehr beliebt.

Neben Heu und Silage enthalten die Tiere auch noch Kraftfutter und Mineralstoffmischungen. Denn nur durch eine gute Fütterung hat man eine gesunde Kuh und qualitativ hochwertige Milch.



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