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KLJB in Uedem hilft Risikogruppe beim Einkaufen

19.03.2020

Ältere und gesundheitlich gefährdete Menschen brauchen aufgrund der Corona-Situation Unterstützung beim Einkaufen und bei Besorgungen.

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) in Uedem hat jetzt ihre Hilfe dazu angeboten. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin und begrüßt das soziale Engagement der Landjugendlichen.

„Wir sind 40 junge Menschen, vor allem Schüler und Studenten, und haben jetzt Zeit, da ja bekanntlich alle Bildungseinrichtungen geschlossen sind“, betont Jannik Pickmann, Vorsitzender der KLJB Uedem. Bei der letzten Vorstandssitzung am Freitag vergangener Woche fragten sich die Landjugendlichen, wie sie sich jetzt engagieren können, da man ja aufgrund der Corona-Situation Kontakte meiden sollte und KLJB-Treffen nicht mehr stattfinden können. „Für uns war schnell klar, dass wir uns gemeinnützig engagieren möchten. Wir möchten den Menschen helfen, die von einer Corona-Infektion besonders betroffen wären, also zum Beispiel ältere oder kranke Uedemerinnen und Uedemer“, so der 21-Jährige.

Wie läuft es ganz praktisch ab? Unter der Telefonnummer 0172/8278442 erreicht man Jannik Pickmann, der alle Anfragen koordiniert. Er nimmt die Einkaufsliste entgegen, ein Landjugendlicher holt bei den Interessierten das Geld ab und geht einkaufen. Anschließend bringen sie die Einkäufe und das Wechselgeld zurück.

Die KLJB Uedem hat die Aktion in den sozialen Medien, wie Facebook und Instagram, beworben. „Da erreichen wir vielleicht nicht die Älteren, aber wir setzen darauf, dass Kinder und Enkelkinder das Angbot weitererzählen. Wir selbst machen auch viel Mund-zu-Mund-Propaganda“, betont der Vorsitzende. Das Konzept geht auf: Erste Aufträge für Einkaufsdienste kamen bereits rein.



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