Erntedank noch zeitgemäß?

04.10.2019

Kreisbauernschaft Aachen lud zum Erntedankempfang ein

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine gut gefüllte Kiste mit regionalem Obst und Gemüse von den Landfrauen für den Städteregionsrat (v.l.n.r.): Dr. Markus Kremer, Stadt Aachen, Sabine Verheyen MdEP, Edith Hamacher, Kreisvorsitzende der Aachener Landfrauen, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Wilfried Jansen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Aachen. Foto: Detlef Funken

Für den Hausherrn war es eine Premiere. Der Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier war erstmals beim Erntedankempfang der Kreisbauernschaft Aachen, das am Freitag vergangener Woche traditionsmäßig im StädteRegionsHaus stattfand, dabei. Und der Städteregionsrat wartete mit viel Respekt und Lob für die Landfrauen und Landwirte des Kreises auf. Vor allen Dingen zollte er den Landfrauen und Landwirten für ihre Arbeit und für ihre Produkte Dank. „Ich danke allen zudem für die konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten“, so der Städteregionsrat, der gleichzeitig da­rauf hinwies, weiter mit dem Berufsstand im Gespräch zu bleiben. „Sie können auch gerne einen kurzen Draht zu mir nutzen. Ich möchte Ihnen helfen, wo es mir möglich ist“, versprach Grüttemeier.
Passt das Erntedankfest noch in unsere Zeit? Diese Frage stellte Wilfried Jansen, der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Aachen, zu Beginn seiner Festrede. „Viele Landwirte zweifeln daran, dass die Gesellschaft die sichere Erzeugung von Lebensmitteln noch wertschätzt“, führte Jansen an mit Hinweis auf die zahlreichen kritischen Berichterstattungen zum Thema Landwirtschaft. Ob gutes Wetter oder schlechtes Wetter, ob Starkregen oder Dürre, die Regale im Lebensmittelgeschäft seien stets gut gefüllt.

Wer dies als selbstverständlich empfinde, dem falle es am Ende auch schwer zu danken, gab Jansen vor den zahlreich erschienenen Landfrauen und Landwirten sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung zu bedenken. „Aber genau deshalb passt die Erntedankfeier in unsere Zeit! Sie gibt Anlass, der Gesellschaft bewusst zu machen, wie gut wir es tatsächlich haben und wie dankbar wir sein können“, betonte der Kreisvorsitzende.


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