Landwirte informierten beim Dürener Herbstmarkt

02.11.2018

Seit rund zwei Jahrzehnten lockt der Dürener Herbstmarkt Tausende Besucher in die City. Das herrliche Herbstwetter zog auch in diesem Jahr am 21. Oktober zahlreiche Besucher an. Erstmals informierten dort auch die Landwirte der Kreisbauernschaft Düren und gaben im Rahmen ihres Informationsstandes vor dem Rathaus einen Einblick in moderne landwirtschaftliche Produktions- und Ernteverfahren.

Erich Gussen und Karl-Heinz Steffens, stellvertretender Kreisvorsitzender, demonstrier­ten für das Fernsehteam die unterschiedlichen Getreidearten.

Ob moderne Landtechnik oder selber einmal melken – es gab vor dem Rathaus viele Gelegenheiten, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Fotos: Michael Niesen

Dank der Firma Willi Becker Landmaschinen GmbH & Co. KG aus Düren konnten zwei moderne Ackerschlepper nebst Anbaugeräten präsentiert werden, die den Besuchern anschaulich verdeutlichten, dass auch die Landwirtschaft – entgegen dem oftmals in vielen Köpfen noch vorherrschenden Bild – zwischenzeitlich mit modernster und innovativer Technik auf den Äckern unterwegs ist. Die Verkostung von Zuckerrüben lockte darüber hi­naus auch wieder viele Kinder an den Informationsstand, die den süßen Geschmack der Rüben oft zum ersten Mal erlebten. „Wir wollen mit unserer Präsentation den Verbrauchern die heimische Landwirtschaft wieder näherbringen und hierbei zugleich ein realistisches Bild vermitteln von dem, was wir tun“, beschrieb Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Düren, die Zielrichtung des Einsatzes. „Wir sind wie andere Berufsgruppen ein Teil der modernen Gesellschaft und garantieren nicht zuletzt durch unsere modernen Produktionsstandards den Verbrauchern mit unseren Erzeugnissen die höchste Qualität aus der Region“, fasste der Vorsitzende die Botschaft zusammen, die er und seine Berufskollegen an dem Sonntag in zahlreichen aufklärenden Gesprächen mit interessierten Besuchern vermittelten.

Insgesamt zog man aus Sicht der Kreisbauernschaft ein positives Fazit, ist doch die unmittelbare Kommunikation mit dem Verbraucher immer noch das beste Mittel, der Entwicklung einer sich zunehmend von der Landwirtschaft entfernenden Gesellschaft entgegenzutreten.