Kiebitzschutz - was können wir tun?

03.03.2016

Der Kiebitzschutz im Raum Euskirchen war Thema auf der Ortsstellenversammlung in Euskirchen am Dienstag vergangener Woche.

Foto: Elisabeth Verhaag

Pünktlich bevor die ersten Kiebitze auf den landwirtschaftlichen Flächen brüten, wurden die Landwirte von Elisabeth Verhaag, Landwirtschaftskammer NRW, und Julia Zehlius, Biologische Station Düren, darüber informiert, welche Möglichkeiten es gibt, den Kiebitz zu schützen. Als Erstes sei hier der direkte Gelegeschutz genannt. Dazu werden in drei Schwerpunkträumen ab Mitte März die Gelege kartiert und entsprechend markiert. Damit wird den Landwirten Gelegenheit gegeben, die Gelege bei der Bewirtschaftung zu umfahren. Die genauen Vorkommen im letzten Jahr und die Schwerpunkträume, in denen kartiert wird, konnten die Landwirte anhand der Karte ersehen. Unser Foto zeigt (v.l.n.r.): Julia Zehlius, Biologische Station Düren, Frank Fritze, Abteilungsleiter Planung und Umwelt der Stadt Euskirchen, Hans Schorn, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Euskirchen, und Ewald Adams, Geschäftsführer der Kammerkreisstellen in Düren.