Bestes Radlerwetter zur Höfetour rund um Hau

21.06.2019

Auf dem rund 14 km langen Kurs der Höfetour in Bedburg-Hau und vor allem auf den beteiligten Höfen herrschte am Sonntag reges Treiben.

Fotos: Kathrin Ernsting (5), Tina Ziemes (4), LV Milch NRW (1), privat (1)

Petra und Michael Hannen mit Sohn und Betriebsnachfolger Jonas boten den zahlreichen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen ihres Gartenbaubetriebes.

So viele Besucher wie am Sonntag sieht der Palandswald sonst nicht – das mobile Sägewerk, die Baumschnitzkunst und die Führungen mit dem Förster standen hoch im Kurs. Außerdem waren die Jäger, Wildvögel und die Forstschule mit im Team des Forstbetriebs Kalbeck von Familie von Elverfeldt.

Bereits zum Frühstück hatte Familie Wellmanns den Hof voller Besucher, die sich neugierig in den beeindruckenden Maschinenpark setzten, die Getreide- und Kartoffelfelder besichtigten und sich über den modernen Pflanzenschutz informierten.

Die Landfrauen tischten bei Familie Hannen und bei Familie Wellmanns ab 9.30 Uhr Frühstück für alle hungrigen Gäste auf. Auch das Kuchenbüfett hielt dem großen Besuche­randrang stand.

Zur Eröffnung kam auch die Rheinische Kartoffelkönigin Anna Müller.

Bei Familie Boeckstegers standen die Pflanzen des Gartenbaus und alles, was diese zum guten Gedeihen benötigen, für die Höfetourer bereit. Außerdem konnte man sich hier über Praktikumsplätze in der Region informieren.

Technik-Interessierte waren bei Familie Reimer richtig: Sie erhielten einen Einblick in die Landtechnik von früher und heute. Außerdem gab es Pferde zum Anschauen, Streicheln und Reiten. Auch die Jungen LandFrauen Niederrhein waren hier mit einem Cocktailstand vertreten.

Auf dem Milchviehbetrieb von Familie Paessens beeindruckten die Robotertechnik und die Energiegewinnung durch die Biogasanlage Groß und Klein. So konnte auch das Image von Gülle ins rechte Licht gerückt werden. Unterstützung gab es außerdem von Kuh Lotte.

„Wir möchten gerne, dass unsere Tochter Alina weiß, woher Milch und Fleisch kommen. Wir sind zum ersten Mal bei einer Höfetour dabei und was wir hier zu sehen bekommen, ist hochinteressant. Dass es ein automatisches Melksystem und einen Roboter zur Reinigung der Spaltenböden gibt, wussten wir bislang nicht.“ Björn und Susanne Buß aus Bedburg-Hau

Besucher aus allen Altersgruppen nutzten die Gelegenheit, die sechs verschiedenen Betriebe kennenzulernen und mit den Landwirten ins Gespräch zu kommen. Da konnten historische und topmoderne Maschinen bestaunt, Schafe, Kühe und Pferde kennengelernt, Ackerfrüchte und Gewächshäuser erkundet und bei der Holzverarbeitung zugeschaut werden. Überall galt es nicht nur zu schauen und zu staunen, sondern mit allen Sinnen zu erfahren. Dazu lud auch das Höfetour-Quiz ein, bei dem an jeder Station Fragen beantwortet werden mussten. Alle Höfe hatten sich auch mit speziellen Kinderangeboten auf die vielen Familien eingestellt, die die Höfetour zur Entdeckungsreise nutzten. Die vielen strahlenden Gesichter zeigten, dass sich die Arbeit der Helfer gelohnt hatte und der Tag bei den Besuchern in guter Erinnerung bleiben wird.


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