Ministerin in Auweiler

28.03.2019

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser machte sich am vergangenen Freitag ein Bild von den Aufgaben und Tätigkeiten im Labor des Pflanzenschutzdienstes und der Kreisstelle der Landwirtschaftskammer NRW in Köln-Auweiler.

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser besuchte die Landwirtschaftskammer in Köln-Auweiler. Foto: Anne Milz

Kammerdirektor Dr. Martin Berges und Kreisvorsitzender und Kreislandwirt Willy Winkelhag sowie Vertreter der Kreisbauernschaft Köln/Rhein-Erft standen ihr Rede und Antwort. Im Rahmen ihres Besuches nahm sich Ministerin Heinen-Esser auch Zeit, die Fachschule Köln-Auweiler zu besichtigen und in einen Dialog mit den Schülern zu treten. Einige Studierende stellten sich persönlich vor und erläuterten, warum sie aus Überzeugung Landwirt sind. Besonders beeindruckt war die Ministerin von der Vielfalt der betrieblichen Hintergründe der Studierenden. Sie betonte: „Es gibt keinen Beruf, der so viel Zukunft hat wie Ihrer!“ Sie drückte die Hoffnung aus, dass viele auch die Hofnachfolge antreten. Die Schüler stellten ihre Projekte des laufenden Jahres vor: Neben Ausarbeitungen zum Wolf und den Pro-blemen, die er den Landwirten bringt, konnten auch die Unterrichtsergebnisse zum Natur- und Umweltschutz die Ministerin sehr begeistern. Außerdem freute sich Ministerin Heinen-Esser, dass es auch Projekte zum Thema Öffentlichkeitsarbeit gab. Dies sei eine wichtige Aufgabe, um den Bürgern den Bezug zur Landwirtschaft zu ermöglichen.
Willi Winkelhag gab der Ministerin politische Botschaften mit auf den Weg. „Der Flächenverbrauch muss gesenkt werden! Der zusätzliche Flächenverlust durch Kompensationsmaßnahmen ist zu hoch“, betonte er. Heinen-Esser nahm die Anliegen und Sorgen der Landwirte mit nach Düsseldorf.