Landwirtschaft auf den Punkt gebracht

17.09.2020

Vertreter aus Politik und Verwaltung hatte die Ortsbauernschaft Remscheid in der vergangenen Woche zur Vortragsreihe zum Thema „Landwirtschaft auf den Punkt gebracht“ auf den Geflügelhof der Familie Kottsieper in Remscheid eingeladen.

Mit dabei aus Politik und Landwirtschaft (v.l.n.r.): Kreislandwirt Bernd Kneer, Andreas Kempe, Gastgeber Karl Frieder Kottsieper, Bauer Willi, Alexa Bell, Roland Kirchner, Martin Dahlmann, Burkhardt Mast-Weisz sowie Fritz Beinersdorf.

Über 80 Teilnehmer aus Politik und Verwaltung sowie Landwirte mit ihren Familienangehörigen waren auf den Geflügelhof der Familie Kottsieper gekommen.

Führte in die Veranstaltung „Landwirtschaft auf den Punkt gebracht“ ein: Andreas Kempe, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Remscheid.

Ging auf die Bedeutung der Landwirtschaft und deren Verhältnis zu Politik und Verwaltung ein: SPD-Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Fotos: Marcel Terhardt

Die zahlreich erschienenen Ratsmitglieder, Landtagsabgeordneten, Funktionsträger und Mitglieder des Naturschutzbeirates hielten sich mit den erschienenen Landwirten die Waage, sodass Andreas Kempe, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Remscheid, über 80 Teilnehmer begrüßen konnte. Den Auftakt zu der Veranstaltung machte der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Burkhard Mast-Weisz, der in einem kurzen Statement seine Sicht auf die Landwirtschaft und das Verhältnis zur Stadt Remscheid darstellte. Ihm folgten mit Fünf-Minuten-Statements ebenfalls die Vertreter von CDU, Linken und „W.i.R.“-Wir in Remscheid. Den Übergang zur Landwirtschaft stellteDr. Willi Kremer-Schillings, besser bekannt als „Bauer Willi“, dar. Er ging insbesondere auf die unruhigen Zeiten und da­rauf ein, mehr Mut zur kreativen Kommunikation zu haben.

Diskutiert wurde unter anderem über die anhaltende Trockenheit und die dadurch bedingten geringen Ernteerträge unter anderem im Futterbau. Weitere Themen waren der Flächenverbrauch und der damit einhergehende Wegfall der Existenzgrundlage, die Produktion von Lebensmitteln vor Ort und die damit gewährleistete Ernährungssicherheit der systemrelevanten Landwirtschaft vor Ort, der Strukturwandel und die Betriebsnachfolge, Verbesserungen bei Tierwohl und Umweltschutz. Außerdem wurde über die Notwendigkeit mitei­nan­der diskutiert, dass die Verbraucher für die gestiegenen Anforderungen und die weiteren Verbesserungen der Landwirtschaft mehr bezahlen müssen.

Bereits vor zehn Jahren hatte die Ortsbauernschaft Remscheid eine Vortragsreihe „Landwirtschaft auf den Punkt gebracht“ veranstaltet. Auch diese Veranstaltung war, so resümierten sowohl die erschienenen Politiker und Funktionsträger als auch die Landwirte, ein voller Erfolg.


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