Diskussion der Milchviehhalter

03.09.2015

Wie entwickelt sich der Milchmarkt? Welche politischen Herausforderungen kommen auf die Milchviehhalter zu? Über diese und viele weitere Fragen diskutierten die Milchviehhalter bei der gemeinsamen Sitzung der Arbeitsgruppen Milch der Kreisbauernschaften Oberbergischer Kreis und Rhein. Berg. am Donnerstag vergangener Woche in Lindlar-Hartegasse.

Foto: Stefan Rankenhohn

Unter der Überschrift „Tierwohl: Milchviehhaltung weiter in der Kritik“ informierte  Dr. Franz Weyermann vom Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV) die Tierhalter über die zunehmend kritische Debatte zum Thema Schlachtung hochtragender Rinder. Hier gelte es, alle betrieblichen Möglichkeiten zu nutzen, um derartige Schlachtungen zu vermeiden, so der deutliche Apell des RLV-Referenten. Negative Einzelbeispiele böten zudem Anlass für reißerische Berichte in Medien über so genannte Qualzucht und Turbo-Kühe, die durch Kampagnen von Tierschützern noch verstärkt würden. Hier müsse der Berufsstand klar Position beziehen und durch Öffentlichkeitsarbeit gegenhalten. Aktuelle Probleme aus Sicht der Veterinärämter stellten Dr. Stefan Kohler und Dr. Thomas Mönig dar, die in ihren Vorträgen insbesondere auf die Bereiche Tierschutz, Tierkörperbeseitigung und Seuchenbekämpfung eingingen. Zum Ende des Abends berichtete Hans Stöcker, rheinischer Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW, über den „Milchmarkt zwischen Zukunftsorientierung und Standortakzeptanz“. Neben der aktuellen Marktsituation stellte er auch Absatztrends insbesondere im Export dar. Zudem gehe es immer öfter darum, gesellschaftliche Debatten aufzufangen und Akzeptanz für die heimische Milchviehhaltung zu sichern.


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