Ruhrgroßstädte: Im Gespräch mit den Grünen

21.02.2019

Die landwirtschaftlichen Belange näherzubringen, war das Ziel des Gespräches der Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte anlässlich eines gemeinsamen Gespräches mit Vertretern „Der Grünen“ am Montag vergangener Woche.

Im Dialog mit der Landwirtschaft (v.l.n.r.): Manfred Rohleder, stellv. Vorsitzender der Kreisbauernschaft Ruhrgroßstädte und Vorsitzender der Ortsbauernschaft Essen-Heidhausen, Cody Fenimore, Praktikant, Dr. Günter Maas, stellv. Vorsitzender der Ortsbauernschaft Essen-Heidhausen und Ortslandwirt Essen, Anna von Spiczak, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Landtagsfraktion der Grünen, Mehrdad Mostofizadeh, stellv. Fraktionsvorsitzender der NRW-Landtagsfraktion der Grünen, Uwe Schlieper, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Essen-Schuir-Bredeney, Georg Groote, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Essen-Kupferdreh, Ernst Potthoff, Ratsherr der Grünen in Essen, sowie Udo Steinhauer, sachkundiger Bürger der Ratsfraktion der Grünen Essen. Foto: Marcel Terhardt

Auf dem biologisch wirtschaftenden, landwirtschaftlichen Bioland-Betrieb von Dr. Günter Maas in Essen wurde bei einem Betriebsrundgang über verschiedenste Bereiche mitei­nan­der diskutiert. Neben dem immensen Verbrauch landwirtschaftlicher Nutzflächen durch Baumaßnahmen und die damit einhergehenden Ausgleichsmaßnahmen, der Darstellung von konventioneller und biologischer Landwirtschaft, der Gestaltung von Pachtverträgen unter Berücksichtigung der Besonderheiten im Ballungsraum und dem Umbruchverbot von Grünland wurde auch über biologisch erzeugte Lebensmittel und die in diesem Zusammenhang durch Discounter verfolgten Vermarktungsstrategien, die Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude, Glyphosat und Zwischenfruchtanbau bis hin zur Zukunft der Landwirtschaft im Ruhrgebiet mitei­nan­der gesprochen. Das laut Auskunft der Grünen-Vertreter „sehr aufschlussreiche“ Gespräch soll weiter fortgesetzt werden.