Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten

19.08.2015

Aufgrund der desaströsen Lage der landwirtschaftlichen Einkommen führte der geschäftsführende Vorstand der Kreisbauernschaft Wesel am Mittwoch vergangener Woche mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Ulrich Krüger und Siegmund Ehrmann ein Gespräch über die Lage in der Landwirtschaft.

Diskutierten mitei-nander (v.l.n.r.): Katharina Wielage, Wilhelm Neu, Gerrit Korte, Siegmund Ehrmann, Dr. Hans-Ulrich Krüger, Johannes Leuchtenberg und Stephan Hufer. Foto: Kreisbauernschaft Wesel

Kreisvorsitzender Wilhelm Neu erläuterte die derzeit schwierige Einkommenslage, insbesondere in der Schweine- und Milchviehhaltung. So seien die derzeitigen Auszahlungspreise der Molkereien nicht kostendeckend. Neu forderte daher eine zinslose Stundung der Einkommensteuer und eine spätere Erhebung der Steuervorauszahlungen. Die Märkte sorgten zunehmend für wechselnde Einkommensergebnisse, so Neu. Daher bat er um Unterstützung für die Forderung des Berufsstandes, eine Risikoausgleichsrücklage einzuführen. Die besondere Situation der Landwirtschaft, die mit ihrer Produk­tion der Natur ausgesetzt sei, und der harte Gegenpol des Lebensmitteleinzelhandels erlaubten diese Forderung. Die Abgeordneten nahmen dieses positiv auf, wenngleich sie die Forderung anderer Berufszweige, eine solche Rücklage zu fordern, zu berücksichtigen hätten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren das Mindestlohngesetz und die erheblich gestiegenen Personalkosten bei Saisonarbeitskräften. Der harte Wettbewerb führt zu einer zunehmenden Verlagerung des Gemüseanbaus in das Ausland, wie das Beispiel bei den Gurken zeigt. Die Forderung des Berufsstandes, die aufwändige und leidige Aufzeichnungspflicht weiter zu vereinfachen, wollen die Abgeordneten mit nach Berlin nehmen.

 


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