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29.11.2018

Kreisbauernschaft Wesel und Landwirtschaftskammer informierten über den neuen Regionalplan-Entwurf Ruhr

Bis zum 1. März können auch Landwirte Anregungen zum Planentwurf einreichen. Foto: Katharina Wielage

Am 19. November 2018 informierte die Kreisbauernschaft Wesel gemeinsam mit der Kreisstelle Kleve/Wesel und der Bezirksstelle für Agrarstruktur Düsseldorf/Ruhrgebiet der Landwirtschaftskammer NRW die Orts- und Kreisbauernvorsitzenden, Orts- und Kreislandwirte und Delegierten im Kreis Wesel über den neuen Regionalplan-Entwurf des Regionalverbandes Ruhr (RVR) für die Metropolregion Ruhr.
Der Referent der Bezirksstelle für Agrarstruktur der Landwirtschaftskammer, Eduard Eich, erläuterte die mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen des Regionalplans auf die Landwirtschaft. Insbesondere der weiterhin zu erwartende Flächenverbrauch im Kreis Wesel machte den Anwesenden Sorgen und wurde kontrovers diskutiert.

Der Regionalplan dient als Rahmenplan für die Flächennutzungspläne der Kreise und kreisfreien Städte, auf Grundlage derer im Anschluss Bebauungspläne aufgestellt werden. Zugleich kann der neue Regionalplan als Landschaftsrahmenplan auch Auswirkungen auf bereits bestehende Landschaftspläne entfalten. Der Regionalplan ist behördenverbindlich und sieht zum Beispiel Festsetzungen hinsichtlich Siedlungen, Verkehr, Gewerbe, Auskiesung, Naturschutz und Biotopverbünde vor. Er wirkt sich somit künftig erst indirekt im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren aus. Seit dem 27. August 2018 und bis zum 27. Februar 2019 erfolgt eine öffentliche Auslegung der Planunterlagen bei den betroffenen Städten und Kreisen und online unter www.metropoleruhr.de > Regionalverband Ruhr > Regionalplanung. Bis zum 1. März 2019 können alle, in ihren Belangen berührte Bürger und die sonstige Öffentlichkeit, Hinweise und Anregungen zu dem Planentwurf einreichen.

Allen betroffenen Mitgliedern der Kreisbauernschaft und aktiven Landwirten wird empfohlen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.