21. April ist der Tag des Brotes: Brot backen mit rheinischem Getreide

21.04.2021
Wissen, wo es herkommt. Regional schmeckt nicht nur lecker, regional hilft auch dem Klima. Warum nicht sein Brot aus regional erzeugtem Getreide, Ackerbohne oder Quinoa backen?

Foto: Rheinische Ackerbohne

Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) zum „Tag des Brotes“ heute mitteilt, gibt es viele kreative rheinische Bauern, die sich auf die Erzeugung von Brotgetreide sowie „Rohstoffen“ zum Backen spezialisiert haben und es auch regional vermarkten.

Zum Tag des Brotes stellt der RLV drei Beispiele vor, die regionale „Rohstoffe“ zum Brotbacken erzeugen und vermarkten.

Da ist zum einen der Verein „Die Rheinische Ackerbohne“, zu finden unter www.rheinische-ackerbohne.de. Der Verein bewirbt die Frucht „Die Rheinische Ackerbohne“, eine heimische und gentechnikfreie Eiweißpflanze. Sie steht für Nachhaltigkeit und eine naturschutzfördernde biologische Vielfalt, da sie vielen Insekten, wie Bienen, Nahrung bietet. Gleichzeitig hilft die Bohne auch, Sojamittelimporte zu senken. Denn hauptsächlich wird sie in der Tierfütterung als Eiweißträger eingesetzt. Was jedoch viele nicht wissen: Die Rheinische Ackerbohne ist auch hervorragend in der Humanernährung einzusetzen. „In Verbindung mit Dinkel bekommt man so ein sehr hochwertiges Brot, das lecker schmeckt und gesund ist“, betont der Verein.

Regional erzeugtes Mehl: Die „R(h)einBauern“ sind eine Erzeugergemeinschaft aus rheinischen Landwirten, die Brotgetreide anbauen und dieses als 1-kg-Mehl-Tüte in vielen Hofläden in der Region vermarkten. Während der Wachstumsphase verzichten die R(h)einBauern vollständig auf chemische Pflanzenschutzmittel und verpflichten sich, nach von R(h)einBauern festgelegten Qualitätskriterien zu produzieren. Die Familienbetriebe heben hervor, dass sie durch die kurzen Transportwege die CO² - Emissionen senken, was gut fürs Klima und die Umwelt ist. Mehr Infos gibt es unter www.rheinbauern.de.

Auch mit Quinoa kann man Brot backen und das sogar glutenfrei. Unter der Marke „Kinoa“ vermarkten rheinische Bauern regional angebautes Quinoa. Quinoa enthält hochwertiger Proteine, Vitamine und Mineralstoffe und man sagt ihm eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele nach. Das glutenfreie Pseudogetreide kann vielfältig zum Kochen und Backen eingesetzt werden. „Unser Gold aus dem Rheinland ist frei von Bitterstoffen und muss vor der Verarbeitung nicht aufwendig gewaschen werden“, heben die Erzeuger unter www.kinoa-rheinland.de hervor, wo man es auch kaufen kann.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere rheinische Landwirte, die regionalen „Backstoff“ erzeugen. Viele Hofläden findet man unter www.landservice.de.


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