Alles über Wirsing

19.04.2017
(RLV) Wirsing, welcher Welschkohl, Savoyer Kohl oder Welschkraut genannt wird, gehört zu den vielen Kohlgewächsen, die im Winter wachsen, da sie besonders unempfindlich gegenüber Frost sind. Wirsing ist laut dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV) ein Kreuzblütler und es gibt Früh-, Sommer-, Herbst- und Winterwirsing, die alle in Deutschland angebaut werden.

Der Winterwirsing schmeckt am aromatischsten und ist am längsten haltbar. Am besten wächst Wirsing auf festen Böden mit hohem Wasserhaltevermögen und mag Standorte mit viel Sonne. Manche Wirsingsorten halten Temperaturen bis -10 °C aus, so der RLV.

In Deutschland wird auf einer Fläche von rund 1 000 ha Wirsing angebaut und es werden jährlich ungefähr 40 000 t Wirsing geerntet.

Wirsing ist kalorienarm und ist vor allem reich an Vitamin C, aber auch an Chlorophyll, Phosphor, Folsäure, Eisen, Flavonoiden, Eiweiß, B-Vitaminen, Provitamin A und Vitamin K. Je frischer man den Wirsing zubereitet, desto höher ist der Vitamingehalt. Die vielen im Wirsing enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, antibakteriell und stärken das Immunsystem. Wirsing kann roh und gekocht gegessen werden.


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