Blühendes Rheinland

13.06.2018
Mit der Aussaat von Blühstreifen engagieren sich Landwirte für die Biodiversität. Auch in diesem Jahr setzen die rheinischen Landwirte auf die bunten Farbstreifen entlang der Äcker und Wege, die vielen Arten einen Lebensraum bieten, erklärt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Foto: Marilena Kipp

Mit den steigenden Temperaturen zeigen sich auch die Blühstreifen in voller Pracht. Mohn, Phacelia, Ringelblumen und Co. sind aber nicht nur schön fürs Auge, sondern bieten Nahrung und Schutz für Insekten, Bestäuber und Feldvögel. Im Jahr 2017 wurden 18 000 ha Fläche in NRW als Puffer-, Blüh-, und Uferrandstreifen sowie Brachen im Rahmen der Ökologischen Vorrangflächen und Agrarumweltmaßnahmen umgesetzt, erklärt der RLV. Es gibt Blühstreifen mit Kulturpflanzen, wie beispielsweise Sonnenblumen oder aber Mischungen aus Wildpflanzen mit regionalem Saatgut. Durch die verschiedenen Pflanzen in einer Mischung gibt es für die Insekten das ganze Jahr über etwas zu holen.

Damit auch die Bevölkerung erfährt, dass Landwirtschaft und Artenschutz miteinander vereinbar sind, machen RLV-Informationstafeln am Rand der Flächen auf die Leistungen der Betriebe für den Artenschutz aufmerksam. Mit diesen Aktionen tragen die Landwirte dazu bei, dass die Bestände der Arten bewahrt und weiterentwickelt werden, die auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere in Nordrhein-Westfalen stehen.


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