Der Herbst ist Birnenzeit!

13.09.2018
In diesen Wochen ernten die rheinischen Obsterzeuger die Birnen. Gerade im September und Oktober ist die Vielfalt der rheinischen Birnensorten besonders groß. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Foto: Sabine Weis

Während die beiden wichtigsten Birnensorten im Rheinland, Alexander Lucas und Conference, auch noch bis in das neue Jahr vermarktet werden, sind jetzt auch die typischen Herbstsorten zu haben. Gellerts Butterbirne, Gute Luise oder die Köstliche von Charneux werden nur in geringem Umfang angebaut, da sie nicht so lange lagerfähig sind wie die Vereinsdechantsbirne, Concorde oder Xenia. Viele dieser Sorten dürften den meisten Verbrauchern unbekannt sein. Denn wer sich im Lebensmitteleinzelhandel auf die Suche nach diesen Birnensorten macht, wird dies vergeblich tun. Wer die Sorten aber gerne einmal probieren möchte, kann dies bei vielen rheinischen Obstbauern, die ihre Produkte direkt an die Verbraucher absetzen.

Bei Birnen teilen sich die Verbraucher in zwei Gruppen: die einen mögen die Früchte fest und knackig, wohingegen die anderen ein zartschmelzendes saftiges Fruchtfleisch mit intensivem Birnenaroma wünschen. Es empfiehlt sich, Birnen zu kaufen, solange das Fruchtfleisch noch fest ist. Bei Zimmertemperatur werden die Früchte schnell weich und saftig. Häufig färbt sich die Schale von grün zu gelb, sodass leicht erkennbar ist, wann das Fruchtfleisch weich ist. Dann heißt es, die Birnen schnell zu verzehren, denn sie sind nur noch wenige Tage lagerfähig.

Gerade sehr reife Früchte eignen sich aber ideal zur Verarbeitung zu Kompott, Kuchen oder Desserts. Denn erst dann ist das volle Birnenaroma ausgebildet. Wer aber seine Birnen fest und knackig mag und die Früchte roh verzehren will, sollte immer nur kleine Mengen einkaufen. Die Früchte sollten dann möglichst kühl gelagert werden.

Die süßen Früchte können nicht nur zu Süßspeisen verarbeitet werden. Sie eignen sich hervorragend als Beilage zu herzhaften Gerichten, so zu Wild, Grünkohl oder auch zu einem kräftigen Käse. In Norddeutschland ist die Kombination mit Speck und Bohnen sehr beliebt.


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