Landseniorentag in Wesel-Büderich

02.11.2018
Erneut hatten die Kreisbauernschaft Wesel und die Kreisstelle der Landwirtschaftskammer die Landsenioren zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit den Landfrauen nach Wesel-Büderich eingeladen.

Zum Abschluss des Landseniorentages überreichte die stellvertretende Kreislandwirtin Antonia Bruns (r.) die Goldenen Meisterbriefe an Heinz Conrad, Lieselotte Jochums, Karl Eicker, Jakob Schrooten, Roswitha Florenz, Robert Matthaiwe, Hans Strunk, Irmgard Gräven, Helmut Nepicks, Karl-Wilhelm Schmitz, Hannelore Denissen, Ann-Marie Schwiese, Irmgard Wüstemeyer, Maria Paus, Wilma Rockhoff, Hilde Oberwinzter und Marlene Lindemann. Foto: Kreisbauernschaft Wesel

Der Ehrenvorsitzende Hans Schrapers konnte am 22. Oktober 53 Besucher im Restaurant „Wacht am Rhein“ begrüßen. Die NRW-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik (CDU) berichtete aus ihrer Tätigkeit im Landtag. Dabei sprach die junge Abgeordnete auch regionale Themen an. „Der Wolf hätte sich besser ein anderes Revier aussuchen sollen als meinen Wahlkreis“, so Quik, denn sie betrachte die Ausweisung des Wolfsgebietes in großen Teilen des Kreises Wesel sehr kritisch und habe großes Verständnis für die Sorgen der Landwirte und Bürger. Johannes Leuchtenberg nutzte die Veranstaltung, um sich erstmals als neuer Vorsitzender und Nachfolger des langjährigen Kreisvorsitzenden Wilhelm Neu vorzustellen. Gerrit Korte, Geschäftsführer der Kreisbauernschaft Wesel, berichtete über die Auswirkungen des Strukturwandels. So werde auch der RLV die Strukturveränderung im Verbandswesen fortsetzen und mittelfristig die Zahl der Geschäftsstellen auf acht reduzieren. Die ebenfalls neu gewählte Vorsitzende der Kreislandfrauen, Waltraud Krüger, stellte das Programm ihrer Organisation vor – schon jetzt bereite man sich auf den geplanten Bundeslandfrauentag im Jahr 2020 vor.


Weitere Themen

15.02.2019

Landwirtschaft und Naturschutz – gemeinsame Lösungen finden

Präsident Conzen: „Miteinander gestalten!“- Die aktuelle Diskussion um das Volksbegehren in Bayern mache deutlich, dass der in NRW in den letzten Jahren eingeschlagene Weg richtig ist. Landwirtschaft und Naturschutz können zusammen Lösungen finden, so RLV-Präsident Bernhard Conzen.
mehr dazu
13.02.2019

Grüne Berufe weiter beliebt

„Grüne Berufe“ werden weiterhin von Jugendlichen geschätzt – und das gegen den demografischen Trend. Knapp 1 % mehr junge Menschen entschieden sich für eine Ausbildung im Grünen Bereich in NRW. Das teilt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit und beruft sich auf die Erhebungen der Landwirtschaftskammer NRW.
mehr dazu
13.02.2019

Studie: Fleischverzicht löst keine Umweltprobleme

Ein Importstopp für Soja aus Übersee, die Einschränkung der Fleischerzeugung durch Auflagen oder eine rein pflanzliche Ernährung werden nach Auffassung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) hierzulande oft als Beitrag zum Klimaschutz und einer besseren Welternährung gesehen. Das dies nicht so ist, zeigt jetzt eine Studie.
mehr dazu