Pokémon Go auf Höfen

17.08.2016
Rücksichtnahmen auf die wild lebenden Tiere und auf Privatgrundstücke angesagt

Auch auf rheinischen Höfen findet das Handy-Spiel Pokémon Go statt, bei dem man virtuelle Monster fangen kann. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, gilt es hierbei einige Regeln zu beachten.

Die kleinen Monster werden auch vor Scheunen und Ställen platziert, so der RLV. Erst am Montag dieser Woche konnten Spieler ein Pokémon auf dem Gut Schiefelbusch in Lohmar fangen. Viele Landwirte und Direktvermarkter freuen sich, wenn Pokémon Go-Spieler plötzlich bei ihnen vor der Tür stehen. Prinzipiell gilt aber vor Betreten eines Privatgrundstücks, zum Beispiel des Hofgeländes, den Landwirt anzusprechen und zu fragen, ob man hier spielen darf. Denn gefährlich wird es, wenn Spieler im Eifer des Gefechts nicht auf fahrende Landmaschinen oder anderen Risiken achten.

Wenn Pokémons in Blühstreifen oder im Wald gejagt werden, können die Spieler nach RLV-Angaben die Wildtiere stören. Genau wie beim Geocaching und anderen Freizeitaktivitäten in der Natur sei Rücksichtnahme auf die wild lebenden Tiere angesagt. Gerade in Naturschutzgebieten sei dies auch zum Schutz der Wildtiere dringend erforderlich.


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