Rettiche gehören zum Oktoberfest

13.09.2018
In diesen Tagen beginnen landauf landab die ersten Oktoberfeste. Sehr beliebt bei diesen Volksfesten ist der Rettich. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Foto: Sabine Weis

Rettich ist ein Wurzelgemüse, das im Rheinland seit vielen Jahren angebaut wird. Die heute gängigen Sorten, die zum Typ des „Japan-Rettichs“ gehören, sind geschmacklich vergleichsweise mild. Schärfere Rettichsorten werden hingegen im Rheinland nur selten angebaut.

Die weißen Wurzeln sind sehr beliebt als Salat, Rohkost oder gesalzen zum Bier. Wer Rettich ohne großen Aufwand verzehren möchte, kann dünne Scheiben auf ein Wurst- oder Käsebrot legen.

Ist der Rettich frisch, reicht es aus, die Wurzeln zu waschen. Sie müssen nicht geschält werden. Es ist problemlos möglich, die Wurzeln über mehrere Tage im Kühlschrank zu lagern. Dabei empfiehlt es sich, den Rettich in einen Folienbeutel zu verpacken, um ein Austrocknen zu verhindern. Bei angeschnittenen Wurzeln sollte die Schnittfläche immer mit Frischhaltefolie abgedeckt werden.

Rettich liefert die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Eisen und Phosphor. Außerdem enthält er Vitamine der B-Gruppe und einen hohen Anteil an Vitamin C. Besonders erwähnenswert sind auch die Senföle, die den scharfen Geschmack des Gemüses ausmachen und antibiotisch wirken.

Übrigens zählen auch Radieschen zur Gruppe der Rettiche, die insgesamt eher ein Schattendasein auf dem Speiseplan der deutschen Verbraucher führt. Dies allerdings aufgrund des hohen gesundheitlichen Wertes völlig zu Unrecht!


Weitere Themen

17.07.2019

Kein Einlenken beim LEP: 5-ha-Ziel gestrichen

RLV fordert Kompensationsverordnung
mehr dazu
17.07.2019

Held vom Feld

In der nächsten Woche startet voraussichtlich die Weizenernte im Rheinland. Passend dazu präsentieren sich die rheinischen Bauern mit ihrer Kampagne „Held vom Feld“ zum Thema Korn, teilt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit.
mehr dazu
17.07.2019

Mercosur-Abkommen: Rheinische Landwirte besorgt

Einfacheren Handel für die Industrie auf Kosten der Landwirtschaft und hiesiger Umweltstandards – das ist die Befürchtung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) bezüglich des Mercosur-Abkommens
mehr dazu