RLV-Newsletter für Mitglieder - 13.03.2019

13.03.2019
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie mit dem RLV-Newsletter zu aktuellen Anlässen über Serviceangebote und wichtige agrarpolitische Hinweise informieren. Mit freundlichen Grüßen Ihr Rheinischer Landwirtschafts-Verband

Petition "Gemeinsam für Bienen und Klima"

Eine interessante Online-Petition zum Thema Arten- und Naturschutz hat Bauer Willi aus dem Rheinland auf den Weg gebracht. 60 000 Menschen haben bereits die Online-Petition „Gemeinsam für Bienen und Klima“ von Bauer Willi unterschrieben (Stand: Montag dieser Woche).

Der Landwirt stellt in seiner Petition Vorschläge vor, wie sich Bürger und Landwirte ganz konkret für den Arten- und Naturschutz einsetzen können. Die Vorschläge gehen anschließend an das Bundesumweltministerium. Die Petition ist nachzulesen unter www.change.org, in der Suchmaske unter dem Stichpunkt „Bauer Willi“.

Die Landwirte bewirtschafteten etwa 50 % der Fläche in ganz Deutschland und seien hier für die Natur verantwortlich – für die übrige Fläche seien die Bürger verantwortlich, heißt es unter www.change.org. Um Landwirten weitere Maßnahmen zum Arten- und Naturschutz vorzuschlagen, verweist Bauer Willi auf das 11-Punkte-Programm des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), nachzulesen unter www.bfn.de/fileadmin/BfN/ina/Dokumente/Tagungsdoku/2018/2018-Vilm_11Punkte_final_clean.pdf.

Gerichtet an die Bürger schlägt Bauer Willi vor, Flugbenzin zu besteuern und Inlandsflüge unter 500 km zu streichen, ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen sowie eine KW-Steuer auf PKW mit mehr als 80 KW einzuführen. „Wer braucht wirklich einen SUV?“, hinterfragt er. Auch eine Paket-Steuer von 2 €/Paket bei Online-Einkäufen schlägt er vor. In Haus und Garten soll es ein Verbot von Mährobotern und Laubbläsern auf Rasenflächen geben. „Beides verbraucht unnötig viel Energie und stört die Artenvielfalt. Und von Hand geht es auch“, meint Bauer Willi. Bauer Willi fordert auch kein vollständiges Mulchen und Mähen von Straßenrändern und –böschungen, sowie von Parks und öffentlichen Grünflächen vor dem 15. Juli, ein Verbot von Verkauf und Anwendung von Pestiziden aller Art für Personen ohne Sachkundenachweis, ein Nachweis von 10% naturbelassenen Flächen an jedem Bauwerk. Die Liste der Forderungen geht noch weiter und ist online nachzulesen. „Auf Beton wachsen keine Blumen und Rollrasen ist eine Monokultur. Insekten brauchen Wildnis ... Nur wenn wir uns gemeinsam für diese Ziele einsetzen, wird uns gemeinsam die Wende im Arten- und Klimaschutz gelingen. Ich zähle auf euch“, betont Bauer Willi abschließend.

https://www.change.org/p/bundesumweltministerium-gemeinsam-f%C3%BCr-bienen-und-klima

 


Weitere Themen

17.05.2019

Bauern bringen das Rheinland zum Blühen

„Hier blüht Ihnen was“: Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) wirbt für mehr Biodiversität – auf dem Acker und in den Städten. Mit kleinen Erdbeerpflanzen und Blühmischungen ausgerüstet ging es für rheinische Landwirte heute auf den Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf.
mehr dazu
15.05.2019

Freitag blüht es in Düsseldorf

Landwirte setzen sich für starke Insektenbestände ein und zwar in diesem Jahr verstärkt mit Blühstreifen. Bei einer Aktion in Düsseldorfs Innenstadt auf dem Heinrich-Heine-Platz am 17. Mai von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr verteilen rheinische Landwirte „Balkon“-Blühmischungen für Bürger, die sie direkt selbst einsäen und mitnehmen können.
mehr dazu
15.05.2019

Es ist Rhabarberzeit!

Die Rhabarberernte im Rheinland läuft auf vollen Touren. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.
mehr dazu