Spinat - ein typisches Frühlingsgemüse

10.04.2019
Auch wenn Spinat im Rheinland mittlerweile fast ganzjährig angeboten wird, ist es ein typisches Frühlingsgemüse. Die höchsten Umsatzzahlen erreicht Spinat in der Woche vor Ostern, der Karwoche.

Foto: Sabine Weis

Denn in vielen Haushalten gibt es an Gründonnerstag traditionell ein grünes Gemüse, vielfach Spinat mit Ei. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Eigentlich hat Gründonnerstag nichts mit der Farbe Grün zu tun. Dennoch verbinden viele Verbraucher diesen Tag mit dem Verzehr von Spinat.

Damit tun sie ihrem Körper etwas Gutes, denn Spinat ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem die Gehalte an Kalium, Magnesium, Vitamin C, Vitamin K und Betakarotin machen ihn besonders wertvoll.

Frischer Spinat sollte schnell verzehrt werden. In einem Folienbeutel kann er für ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Gemüse kann vielseitig eingesetzt werden. Neben der klassischen pürierten Variante hat sich Blattspinat, eine Zubereitungsart, die eigentlich aus dem Mittelmeerraum stammt, etabliert. Lecker ist aber auch ein Spinatsalat, in dem Babyspinat mit Tomaten und gekochtem Ei kombiniert wird. Dazu passt sehr gut eine Vinaigrette, die mit Meerrettich oder Senf verfeinert wird.

Der überwiegende Teil des im Rheinland angebauten Spinats wird für die Tiefkühlindustrie angebaut. Denn das Gemüse lässt sich sehr gut einfrieren, nachdem die Blätter blanchiert, kalt abgeschreckt und ausgedrückt wurden.

Spinat kann aber auch zum Färben der Ostereier eingesetzt werden. Dazu das Gemüse in Wasser längere Zeit kochen und anschließend die zu färbenden Eier in diesem Sud hart kochen. Auch weitere Gemüse, wie Rote Bete oder Zwiebelschalen eignen sich als natürliche Farbe für Ostereier.


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