„Wesel/Kleve: Wildschäden durch Sommergänse“

23.04.2021
Ein Thema, das am unteren Niederrhein eine besondere Brisanz hat: Die jährlichen Schäden, die durch Grau-, Nil- und Kanadagänse hervorgerufen werden, sind enorm - vor allem in Getreide und Grünland.

Anders als die Wildschäden, die durch Wintergänse entstehen, werden sie nicht entschädigt. Die im vergangen Jahr auf Grundlage von einer Vielzahl an Anträgen zur Schonzeitaufhebung erwirkte Allgemeinverfügung, zeigte aufgrund von bürokratischen Hürden leider nicht den erhofften Erfolg. Deshalb ruft die Kreisjägerschaft gemeinsam mit der Kreisbauernschaft erneut dazu auf, dass sich besonders stark betroffene Landwirte melden, damit die Anträge auf Schonzeitaufhebung bei der Unteren Jagdbehörde fristgerecht eingereicht werden können. Nur durch eine aktive Beteiligung kann man der Problematik Herr werden.  Insbesondere die Nicht-Brüter stehen dabei im Fokus, da von ihnen das höchste Schadpotential ausgeht.

Um die betroffenen Landwirte fachgerecht bei der Antragsstellung zu unterstützen, haben wir nachfolgend die wichtigsten Unterlagen zur Antragsstellung bereitgestellt. Neben dem aktuellen Antrag auf Schonzeitaufhebung finden Sie auch einen Ausfüllhinweis. Sollten Sie darüber hinaus Fragen zur Antragsstellung haben, können Sie sich wie gewohnt an die Kreisbauernschaft bzw. an Herrn Konrad Niehues (Gänsetelefon) unter der 0170/5507016 wenden.

Downloads:

Antrag auf Schonzeitaufhebung Sommergänse 2021 (Kreis Wesel)

Link zum Ausfüllportal auf Schonzeitaufhebung Sommergänse 2021 (Kreis Kleve)

Merkblatt mit Aushüllhinweisen zum Antrag

Flyer Sommergänse inkl. Ansprechpartner


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