Bauern helfen Kühen bei der Zeitumstellung

21.03.2018
Wenn am Sonntag die Uhr eine Stunde vorgestellt wird, müssen sich Menschen und Tiere erst einmal an den neuen Rhythmus gewöhnen, erklärt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Mit der Umstellung auf die Sommer- und Winterzeit haben vor allem Kühe ein Problem.

Foto: Marilena Kipp

Ihre innere Uhr sagt ihnen, wann Melkzeit ist. Nach und nach passen die Landwirte daher die Melkzeiten an den neuen Rhythmus an. Die sensiblen Tiere können sich so besser an die alljährliche Zeitumstellung gewöhnen.

Erleichtert wird die Zeitumstellung für die Kühe durch moderne Melkroboter. Wie der RLV dazu mitteilt, spüren die Kühe dank der neuen Technik gar nichts von der Umstellung auf die Sommerzeit. Denn der Roboter melkt zu jeder Tages- und Nacht-Zeit, die Kühe entscheiden selber, wann sie gemolken werden. Der Umstellungs-Jetlag bleibt damit aus. In circa 550 Milchviehbetrieben in NRW melkt inzwischen ein Roboter die Kühe. Im Rheinland sind es rund 200, erklärt der RLV. 

Bei der Fütterung der Milchkühe ist die Zeitumstellung dagegen unproblematisch. Die Tiere haben in den modernen Kuhställen den ganzen Tag lang Zugang zu Futter und Wasser  und bedienen sich je nach Bedarf. Bequeme Liegeboxen und Kuhbürsten sorgen für den nötigen Komfort, so der RLV.


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