Der Wein fließt in Strömen

04.10.2017
Sogar in Nordrhein-Westfalen wird Wein angebaut, auf genau 31 ha. Die Tage werden kürzer und der Herbst ist da. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, findet zurzeit die Weinlese statt.

In der Regel werden zuerst die weißen Rebsorten geerntet, beispielsweise Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner, so der RLV. Bis in den späten Herbst werden auch die roten Rebsorten geerntet, wie Spätburgunder, Dornfelder und Portugieser.

In Deutschland wird Weißwein auf einer Fläche von gut 66 500 ha angebaut, Rotwein nur etwa auf der Hälfte dieser Fläche. Die wichtigsten deutschen Weinbaugebiete sind Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Baden und Württemberg. Laut RLV gibt es in Deutschland 13 Anbaugebiete, in denen jährlich rund 5 500 000 Hektoliter Weißwein und 3 500 000 Hektoliter Rotwein von den Winzern hergestellt werden.

Gut zu wissen: Wein braucht ein ausgeglichenes und sonniges Klima ohne Wetterextreme, da diese der Entwicklung und Qualität schaden. Die ersten Trauben können erst nach drei bis fünf Jahren von den Reben geerntet werden. Wein wurde im Mittelalter genutzt um Wasser zu desinfizieren, da er antibakteriell wirkt, so der RLV.


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