Fleischesser, Flexitarier oder Vegetarier

18.01.2017
Um die verschiedenen Ernährungsformen ranken sich viele Gerüchte, Meinungen und Diskussionen. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) berichtet, gibt es jetzt neue Studienergebnisse, die mit dem einen oder anderen Vorurteil aufräumen könnten.

Foto: Andrea Hornfischer

Verschiedene Ernährungsformen haben meistens dasselbe Ziel: Gesund leben. Doch ist eine vegetarische oder vegane Ernährung wirklich gesünder? Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Oxford sagt nein, berichtet der RLV. Hiernach unterscheide sich die Lebenszeit von Vegetariern und Fleischessern nicht wesentlich. An den Untersuchungen nahmen 60 000 Personen teil.

Darüber hinaus kommt eine aktuelle Metaanalyse zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von rotem Fleisch kein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt, solange man höchstens 35 g rotes Fleisch täglich zu sich nimmt. In der Studie, die im American Journal of Nutrition erschienen ist, wurden keine eigenen Versuchsreihen gestartet, sondern bereits vorhandene Arbeiten untersucht. Selbst Teilnehmer, die mehr als die empfohlene Menge an rotem Fleisch zu sich nahmen, zeigten kein höheres Risiko.

Also heißt es beim Fleischkonsum genau wie bei vielen anderen Lebensmitteln auf die Menge zu achten, betont der RLV. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt höchstens 300 bis 600 g Fleisch pro Woche.


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