Für den Seuchenfall gerüstet

16.01.2019
Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft erhält den Zuschlag

Seuchen in Wildtierbeständen, insbesondere die Afrikanische Schweinepest (ASP), sind hoch infektiöse Erkrankungen, die Wild-, aber auch Haustiere betreffen können. Eine schnelle und effektive Bekämpfung ist daher unerlässlich. Die Bekämpfung von Seuchen in Wildtierbeständen obliegt den Kreisordnungsbehörden. Um deren effiziente Handlungsmöglichkeiten zu unterstützen, hat der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) zusammen mit anderen Organisationen aus der Landwirtschaft sowie dem Landesjagdverband NRW im vergangenen November die Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft (WSVG) gegründet.

Die WSVG verfolgt ausschließlich das Ziel, die zuständigen Behörden bei der Erfüllung der diesen aufgegebenen Verpflichtungen zu unterstützen. Sie soll im Falle einer Wildtierseuche Maßnahmen, die von der jeweiligen Kreisveterinärbehörde als geeignet bewertet, angeordnet und von dieser finanziert werden, durchführen. Im Rahmen eines Vergabeverfahrens hat die Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft in der vergangenen Woche nunmehr den Zuschlag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz erhalten, diese Aufgaben offiziell zu übernehmen. Die Gesellschaft versteht sich als Dienstleister, die mit Fachkompetenz und dem notwendigen Material die erforderlichen Maßnahmen bei der Errichtung von Kernzonen, der Kontrolle des Betretungsverbotes, der Suche nach Kadavern von Wildscheinen und deren Beseitigung unterstützen.


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